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Geschichte, Wappen

Ziefen: «Ziife», Bezirk Liestal, 428m ü.M., Wohngemeinde im hinteren Frenkental. > Statistische Daten

Wappen: Seit 1943. Ein liegender schwarzer Adler mit goldenen Fängen und goldenem Schnabel auf silbernem Grund. Es ist das Wappen der Eptinger von Ziefen, wie es auf einer Glasscheibe von 1583 zu sehen ist. Flagge: weiss-schwarz.  

Ortsgeschichte: Ehemaliges Posamenter- und Bauerndorf an Bach- und Durchgangsstrasse in geschützter Talweite, letzte Rebbauerngemeinde im hinteren Kantonsteil. Der Ortsname, der 1226 als Civenne erstmals in einer Urkunde auftaucht, ist möglicherweise gallorömischer Herkunft, römische Niederlassung auf Ebnet und im Steinenbühl. Auf dem Chilchberg, auf dem heute die Kirche steht (erstmals erwähnt 1302), erhob sich im 14. Jahrhundert eine Burg, die von einem Zweig der Eptinger mit dem Zunamen Zivenner bewohnt wurde. 1400 kam das Dorf mit dem Amt Waldenburg an die Stadt Basel. 1565 wütete die Pest in Ziefen und raffte 211 Menschen dahin. Bis 1798 gehörte das Dorf zum Waldenburger Amt und wechselte dann zum Bezirk Liestal. Zur Blütezeit der Posamenterei um 1880 standen in Ziefen 244 Webstühle. Im Volksmund wird das Tal der Hinteren Frenke Fünflibertal genannt, was auf die wirtschaftliche Abhängigkeit der Basler Seidenherren anspielt. In der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts kannte das Dorf keine grosse Bautätigkeit, nach dem zweiten Weltkrieg entstanden jedoch neue Wohngebiete im Steinenbühl, Rebgasse, Untere Eienstrasse und Hintermatt. Im Untertal am Dorfeingang entstanden zahlreiche Gewerbe- und Industriebauten.

Vgl. auch Chronik

Nähere Angaben zum Ortskern in Ziefen

Weitere Informationen.

Wappen Ziefen

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