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Zweite Teststrecke mit der neuartigen Wildtierwarnanlage in Aesch

05.06.2020

Der Kanton Basel-Landschaft testet seit November 2019 auf einem Strassenabschnitt im Wald bei Ziefen eine neuartige Wildtierwarnanlage. Während des aktiven Betriebs wurden auf der Teststrecke zwischen November 2019 und Ende Mai 2020 keine Wildtierunfälle verzeichnet. Ab Mitte Juni 2020 kommt eine neue Überlandstrecke in Aesch hinzu.

Ab Mitte Juni 2020 kommt an der Ettingerstrasse in Aesch das neuartige Wildtierwarnsystem zum Einsatz. Wildtiere, die sich der Strasse nähern, werden von Sensoren erfasst, die an den Randleitpfosten montiert sind. Die ebenfalls an den Pfosten angebrachten orangen Blinklichter machen die Verkehrsteilnehmenden dann auf die mögliche Gefahr aufmerksam. Bei blinkenden Randleitpfosten ist also das Tempo zu reduzieren, da sich Wildtiere in der Nähe der Strasse befinden.

Der Kanton Basel-Landschaft will in einem zweijährigen Feldversuch die Wirksamkeit und Zuverlässigkeit dieses Wildwarnsystems prüfen. Der Versuch wird von der Jagdverwaltung, dem Tiefbauamt und der Polizei Basel-Landschaft begleitet und ausgewertet. Das mittelfristige Ziel ist die Reduktion von Verkehrsunfällen mit Wildtieren.

Auf der rund zwei Kilometer langen Teststrecke werden beidseitig an den Randleitpfosten Module mit den entsprechenden Sensoren und Blinklichtern montiert. Eine Signalisationstafel «Elektronische Wildwarnanlage» macht die Verkehrsteilnehmenden auf die Teststrecke aufmerksam. Die Tests werden auch durch die lokale Jagdgesellschaft begleitet. Die Wildwarnanlage wird ab Anfang Juni auf der Ettingerstrasse in Aesch getestet.

Doch ein Grundsatz gilt immer, ob mit oder ohne Wildwarnanlage: Bei Strassen im Wald sowie in der Nähe von Wald und Feld soll insbesondere in der Dämmerung und in der Nacht mit angepasstem Tempo und aufmerksam gefahren werden.

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