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Waldentwicklungsplanung Sissach-Farnsberg

24.01.2012
Vielfältige Interessen am Wald
Die Ansprüche an den Wald und die Zahl der Nutzer des Waldes haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen und müssen aufeinander abgestimmt werden. In einem so genannten Waldentwicklungsplan (WEP), der vom Amt für Wald beider Basel gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden erarbeitet wird, sollen die verschiedenen Ansprüche festgehalten und koordiniert werden.
 
Welches Gebiet ist betroffen?
Der WEP umfasst den Perimeter des Forstreviers Sissach und die nördlichen Gemeinden des Forstreviers Farnsberg mit insgesamt 1747 Hektaren Wald (36 Prozent Bedeckung). Er ist eigentümer¬übergreifend, umfasst also Wald der Bürgerge¬meinden, des Kantons, der Einwohnergemeinden und der Privaten in den Gemeinden Buus, Böckten, Itingen, Maisprach, Nusshof, Rickenbach, Sissach, Thürnen, Wintersingen und Zunzgen. Die Waldflächen dienen nicht ausschliesslich der Holzproduktion, sondern zu einem grossen Teil bereits der Erholung und dem Naturschutz sowie dem Schutz von Siedlungen und Infrastruktur. Um diese Anliegen alle unter einen Hut zu bringen, ist es wichtig, dass sämtliche Interessen gleichwertig eingebracht, gewichtet und schliesslich priorisiert werden können.
 
Wie kann ich meine Anliegen einbringen?
Mit der Information der Gemeindebehörden ist im Januar der offizielle Startschuss gefallen. Das Erfassen der Interessen an den Wald wird in der ersten Jahreshälfte in der Mitwirkungsphase bei der Waldentwicklungsplanung begonnen. Dazu werden lokale Organisationen und Interessengruppen eingeladen, die mit dem Wald zu tun haben. Alle Teilnehmer können ihre Anregungen, Ideen und allfällige Probleme, die den Wald betreffen, einbringen. Die Interessen werden eingearbeitet und aufeinander abgestimmt.
 
Wie geht es weiter?
Die Planungsleitung wird aus den Grundlagen und den erfassten Interessen und unter Berücksichtigung der vorhandenen Rechtsgrundlagen einen ersten Entwurf des Waldentwicklungsplanes erstellen. Dieser kann voraussichtlich im August 2012 erwartet werden und von jedermann auf den Gemeindekanzleien eingesehen und kommentiert werden. Das Ergebnis des Planungsprozesses wird vom Regierungsrat für die kommenden 15 Jahre genehmigt. Der Waldentwicklungsplan dient während dieser Zeit als Leitlinie für das Wirken im Wald und soll die Entwicklung des Waldes nachhaltig lenken.
Amt für Wald beider Basel
Auskünfte:
Kreisforstingenieur Ernst Spahr, Amt für Wald beider Basel, ernst.spahr@bl.ch , Telefon 061 552 56 52

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