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Vergleichsweise hohe Ärztedichte – Lebenserwartung leicht über dem Schweizer Durchschnitt

01.07.2019

Um in der Gesundheitspolitik Entscheide fundiert fällen zu können, benötigen alle Beteiligten verlässliche Informationen zum Gesundheitszustand, und -verhalten, zu Leistungen und Entwicklungen. Die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion hat beim Schweizerischen Gesundheitsobservatorium wiederum eine Analyse in Auftrag gegeben, deren Resultate nun vorliegen, beruhend auf den Erhebungen des Jahres 2017.

Datengrundlage für den vorliegenden Gesundheitsreport ist hauptsächlich die Schweizerische Gesundheitsbefragung (SGB) des Jahres 2017. Für zeitliche Vergleiche werden auch SGB-Daten der Jahre 1992 bis 2012 verwendet. Im vorliegenden Gesundheitsreport werden für den Kanton Basel-Landschaft eine Vielzahl von Indikatoren zum Gesundheitszustand, zu den gesundheitsrelevanten Einstellungen und Verhaltensweisen, zu gesundheitlichen Belastungen im Wohn- und Arbeitsumfeld sowie zur Inanspruchnahme und den Kosten von medizinischen Leistungen der Bevölkerung abgebildet. Neben dem Kanton werden zum Vergleich immer auch die Werte für die Schweiz insgesamt ausgewiesen.

Der Gesundheitsreport stellt in einzelnen, spezifischen Betrachtungsfeldern Unterschiede zu den Schweizer Durchschnittswerten fest und ermöglicht es, zeitliche Entwicklungen aufzuzeigen. Die Ärztedichte zum Beispiel gehört im Kanton Basel-Landschaft zu den vergleichsweise hohen im Lande, während die Apothekendichte leicht unterdurchschnittlich ist. Die Rate der Hospitalisierungen in Akutspitälern ist 2017 mit 167 Fällen pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner die zweithöchste der Schweiz. Bezüglich Ausmass an ambulanter Langzeitpflege (Spitex und informelle Hilfe am Wohnort) unterscheidet sich der Kanton nicht von der Gesamtschweiz. Hingegen wird die stationäre Langzeitpflege in Alters- und Pflegeheimen eher weniger stark beansprucht.

Für die Baselbieter Bevölkerung lässt sich im Fünfjahresdurchschnitt 2012 bis 2016 eine geschlechterspezifische Lebenserwartung – 85,2 Jahre für Frauen und 81,6 Jahre für Männer – errechnen, die leicht über dem Schweizer Durchschnitt (85,0 und 80,9 Jahre) liegt. Zudem gibt die grosse Mehrheit der Baselbieterinnen und Baselbieter ab 15 Jahren (83,8 Prozent) im Jahr 2017 an, sich gesundheitlich gut bis sehr gut zu fühlen. Dennoch gibt es Gesundheitsbereiche, die im Auge behalten werden müssen. So ist zum Beispiel der Tabakkonsum im Kanton Basel-Landschaft im Gegensatz zum nationalen sinkenden Trend im Jahr 2017 eher wieder zunehmend. Auch gibt ein zunehmender Anteil von fast 20 Prozent der Erwerbstätigen an, bei der Arbeit emotional erschöpft zu sein.

Bericht (PDF)

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