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Unternehmergespräch Strassenverkehr im Baselbiet

04.06.2019

Die Standortförderung Baselland, Wirtschaftskammer Baselland und Handelskammer beider Basel haben kürzlich zu einem Unternehmergespräch „Strassenverkehr im Baselbiet“ eingeladen. Der Anlass diente dem Austausch über die aktuelle Situation und Lösungsansätze in Zukunft.

Die Standortförderung Baselland hat am Dienstag, 28. Mai 2019, gemeinsam mit den Wirtschaftsverbänden Wirtschaftskammer Baselland und Handelskammer beider Basel zum Unternehmergespräch „Strassenverkehr im Baselbiet“ eingeladen. Am Anlass im St. Jakobs-Park nahmen rund 50 Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region vor allem im Transportbereich teil. Zuvor fand für Interessierte eine Begehung der Baustelle „Erhaltungsprojekt Schänzli“ statt. Das „Erhaltungsprojekt Schänzli“ startete anfangs 2017 und dauert bis voraussichtlich Ende 2021. Wichtige Teilprojekte sind die Instandsetzung des Schänzlitunnels und der Abbruch und Neubau des Tunnels Hagnau während rund drei Jahren.

Am Unternehmergespräch stellte Jürg Röthlisberger, Direktor Bundesamt für Strassen (ASTRA), die Stossrichtungen und Lösungsansätze des Bundes vor, um die Mobilität der Schweiz in Zukunft zu erhalten. Die wichtigsten aktuellen Ausbauprojekte in der Region wurden vom Tiefbauamt Baselland präsentiert. Der Anlass wurde von Regierungsrätin Sabine Pegoraro, Vorsteherin der Bau- und Umweltschutzdirektion eröffnet und endete mit einem Schlusswort von Regierungsrat Thomas Weber, Vorsteher der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion. Jürg Röthlisberger strich die demographische Entwicklung und die künftigen technologischen Möglichkeiten und die daraus resultierenden Folgen auf die Verkehrszahlen heraus. Nur ein Miteinander von Öffentlichem und Individualverkehr sowie das Nutzen aller Verkehrsträger ist erfolgsversprechend. Ferner gelte es, die Effizienz der Nutzung der Verkehrsträger zu erhöhen: „Pooling und Sharing“ seien Ansatzpunkte, genauso wie Mobility-Pricing.

Wirtschaftskammer-Direktor Christoph Buser plädierte dafür, dass ein Gesamtverkehrskonzept erstellt werden müsse. Allein mit Erhaltung der aktuellen Verkehrsinfrastruktur und der Konzentration auf bekannte Technologien seien die Stauprobleme nicht zu lösen. Namentlich müsse ein tangentiales Verkehrsnetz um das Nadelöhr Basel herum entwickelt werden.

Handelskammer-Direktor Martin Dätwyler rückte das Zielbild Hochleistungsstrassennetz, das 15 Projekte umfasst, in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Besonders hob er die gemeinsame und verlässliche politische Willensbildung in den Vordergrund, welche der Region immer wieder schwer falle. Ferner seien die Prozesse zu beschleunigen, was sowohl die aufwendigen

Planungsarbeiten genauso wie das Einspracheverfahren betreffe. Der Kantonsingenieur des Kantons Basel-Landschaft, Drangu Sehu, hob die drei aktuellen Verkehrsprojekte Zubringer Bachgraben, Rheinstrassenverlegung in der Salina Raurica und Vollanschluss Aesch hervor.

Der Anlass diente als Plattform für Infrastrukturbereitsteller, Wirtschaftsverbände und betroffene Unternehmen um sich auszutauschen und über die aktuelle Situation und Lösungsansätze in Zukunft zu diskutieren. 

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