Navigieren auf baselland.ch

Benutzerspezifische Werkzeuge

Inhalts Navigation

Sie sind hier: Startseite / Politik und Behörden / Direktionen / Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion / Medienmitteilungen / Tödliche Pilzerkrankung: Krebspest im Birsig nachgewiesen

Tödliche Pilzerkrankung: Krebspest im Birsig nachgewiesen

19.06.2013
Bei der Untersuchung von Signalkrebsen im Birsig wurde bei diesen die Krebspest nachgewiesen. Der Durchseuchungsgrad bei den Krebsen ist hoch. Die Krebspest ist eine akut verlaufende Pilzerkrankung durch den Pilz Oomoycet Aphanomyces astaci und endet bei einheimischen Krebsen fast immer tödlich. Der Signalkrebs, der als eingeführte Krebsart seit mehreren Jahren durch den Kanton Basel-Landschaft bekämpft wird, ist Träger des Krankheitserregers, ohne dass er selber daran erkrankt.

Befallene einheimische Krebse sind auffallend matt. Aus dem Wasser gehobene Tiere lassen ihre Scheren hängen und zeigen keine Abwehr. Erkrankte Tiere sind auch bei Tag im Gewässer sichtbar. Der Kanton Basel-Landschaft war bisher frei von Krebspest. Krebspest wurde gleichzeitig auch im Kanton Basel-Stadt, im Unterlauf des Birsig, nachgewiesen.

Die Bekämpfungsmassnahmen sind auf das ganze Wassereinzugsgebiet des Birsig auszurichten und beinhaltet einerseits ein Verbot, Krebse in und aus dem Sperrgebiet auszubringen. Andererseits dürfen Fischer ihre Angelruten, Stiefel und andere Utensilien in und an anderen Gewässern nur verwenden, wenn diese vorher desinfiziert worden sind. Die Krebspest ist für den Menschen ungefährlich.

Der Birsig ist ein etwa 20 Kilometer langer Nebenfluss des Rheins. Sein Einzugsgebiet ist etwa 82 Quadratkilometer gross. Der Oberlauf des Birsigs fliesst abwechselnd auf französischem und auf schweizerischem Gebiet. Der Birsig fliesst durch das Leimen- oder Birsigtal und mündet mitten in der Stadt Basel in den Rhein.

Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft, Informationsdienst

Weitere Informationen.

Fusszeile