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Startschuss für die Sanierung der Deponie Feldreben in Muttenz

15.09.2011
Regierungspräsident Peter Zwick und Regierungsrätin Sabine Pegoraro haben heute in Liestal das weitere Vorgehen betreffs Sanierung der Deponie Feldreben in Muttenz vorgestellt. Um Interessenkonflikte zu vermeiden, wird das zur Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) gehörende Amt für Liegenschaftsverkehr (Bauherrin) für dieses Geschäft der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion (VGD) von Peter Zwick unterstellt. Die Aufsicht fällt dem Amt für Umweltschutz und Energie in der Bau- und Umweltschutzdirektion von Sabine Pegoraro zu. Die konkreten Sanierungsziele stellte Pegoraro an der Medienkonferenz im einzelnen vor.

Regierungspräsident Zwick erläuterte die Gründe, warum das Reporting des die Sanierung ausführenden Amtes für Liegenschaftsverkehr (ALV) in dieser Angelegenheit an die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion (VGD) delegiert wird: Weil das ALV in der gleichen Direktion (Bau- und Umweltschutzdirektion) angesiedelt ist, wie das beaufsichtigende Amt für Umweltschutz und Energie, könnten Interessenkonflikte entstehen. Dieser Gefahr hat die Regierung mit Beschluss vom 24. Mai 2011 vorgebeugt.

Zur Verstärkung seiner Kapazitäten und wegen der erforderlichen Spezialkenntnisse im Bereich Altlastensanierung wird dem ALV für den Zeitraum des Studiums der Sanierungsvarianten und der Ausarbeitung des Sanierungsprojekts ein anerkanntes Fachbüro zur Seite gestellt. Es handelt sich um die CSD INGENIEURE AG, die Projektleitung wird seitens dieses Büros von Bernhard Matter wahrgenommen, wie Regierungspräsident Zwick weiter bekanntgab.

Die ergänzende Detailuntersuchung wurde mit der Abgabe des Schlussberichts vom 17. Juni 2011 abgeschlossen. Mit knapp 40 Kernbohrungen und entsprechenden Feststoffanalysen sowie der Erstellung von 5 zusätzlichen Grundwassermesstellen konnte die Menge und die Lage der Schadstoffe sowie deren Auswaschungspotential detailliert untersucht werden.

Der grösste Schadstoffanteil befindet sich vor allem im westlichen Teilbereich in einer Tiefe von 5 bis 10 m. Die heute festgestellte Grundwasserbelastung stammt nicht nur aus dem direkten Austrag aus dem Deponiekörper. Ein Teil der Schadstoffe ist in den darunterliegenden Fels gelangt und wird nun remobilisiert. Eine Schätzung des Anteils dieser sekundären Freisetzung an der Gesamtbelastung ist schwierig, er ist aber relevant und bei der.Sanierung zu berücksichtigen.

Aufgrund der Detailuntersuchungen formulierte das AUE zusammen mit dem Bundesamt für Umwelt die Sanierungsziele (siehe Beilage). Zusammen mit den erarbeiteten Kenntnissen über die Deponie geben nun diese Ziele laut Pegoraro eine sehr gute Grundlage für die erforderliche Ausarbeitung des Sanierungsprojektes.

Beilagen:
- Hintergrundinfos
- Organigramm

Neue Dokument unter:
www.baselland.ch/Sanierung-Ueberwachung.315504.0.html

VOLKSWIRTSCHAFTS- UND GESUNDHEITSDIREKTION
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION

Liestal, 15. September 2011

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