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Schutzwaldpflege mit Helikoptereinsatz und Felsverbau in Buckten

03.02.2017

Weil Steinschlagereignisse immer wieder zu Sachschaden geführt haben, müssen im Gebiet „Bapur“ in Buckten forstliche Eingriffe zur nachhaltigen Sicherung der Schutzwaldleistungen ausgeführt werden. Aufgrund der schwierigen Lage kommt dabei auch ein Helikopter zum Einsatz. Gleichzeitig wird die Felswand mit einem Steinschlagschutznetz verbaut.

In den vergangenen Jahren haben Steinschläge immer wieder das Dach eines Garagenbetriebs in Buckten beschädigt. Im Februar 2016 schädigten Felsbrocken die Gebäuderückwand massiv. Um die weitere Gefährdung von Personen und Sachwerten zu verhindern, muss die Felswand verbaut und der Schutzwald verjüngt und gepflegt werden. Die Trägerschaft des Projektes liegt bei der Einwohnergemeinde Buckten.

Schutzwaldpflege
Im Bereich der Felskante und im angrenzenden Wald werden die instabilen Bäume entfernt und die Naturverjüngung gefördert. Dabei müssen die Baumstämme hoch abgeschnitten und mehrere Stämme als temporärer Steinschlagschutz liegen gelassen werden. So sollen möglichst keine weiteren Steine mehr aus dem Wald den Hang herunter rollen. Während dieser Waldarbeiten werden oberhalb der betroffenen Liegenschaften Steinschlagschutznetze montiert. Die waldbaulichen Eingriffe beginnen am 6. Februar und dauern voraussichtlich bis am 18. Februar 2017. Sie werden unter Leitung des Zweckverbandes Forstrevier Homburg durchgeführt.

Helikoptereinsatz
Da mehrere Bäume über die Felswand ragen, ist ein normales Fällen aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Diese Bäume werden vor dem Absägen durch einen Helikopter gesichert und nach dem Trennschnitt direkt abtransportiert. Der Helikoptereinsatz findet voraussichtlich am 15. Februar 2017 nachmittags statt. Bei schlechtem Flugwetter wird der Einsatz auf den nächstmöglichen Zeitpunkt verschoben.

Wegen der Flüge kommt es im Gebiet „Bapur“ in Buckten zu Lärmimmissionen. Zudem darf sich während der Arbeiten niemand unterhalb des Helikopters aufhalten. Das abgesperrte Gebiet darf während der Helikoptertransporte nicht betreten werden. Die Hauensteinstrasse wird durch einen Verkehrsdienst temporär für den Verkehr gesperrt. Die Sperrungsintervalle dauern jeweils nur kurz, so dass die Behinderungen für die Verkehrsteilnehmenden nur geringfügig sein dürften. Die Anwohner werden gebeten, die Signalisationen zu beachten und den Weisungen des Forstpersonals Folge zu leisten.

Felsverbau
Die Felswand, die hinter den Gebäuden verläuft, wird an den gefährlichen Stellen durch ein Stahldrahtgeflecht gesichert. Diese Arbeiten erfolgen durch ein spezialisiertes Unternehmen im Anschluss an die Holzereiarbeiten.

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