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09.10.2009
Schutz vor Steinschlag wird verbessert
Die Waldeigentümer erhöhen in Zusammenarbeit mit dem Amt für Wald in den nächsten Wochen die Schutzfunktion verschiedener Wälder im Kanton Baselland. Die dazu nötigen Holzschläge führen zu Behinderungen auf der Strasse.
Rund 1'000 Hektaren Wald im Kanton Baselland schützen Mensch, Tier, Häuser, Bahnlinien, Strassen und andere Infrastruktur vor Steinschlag. Dieser Schutz ist nur möglich, wenn der Wald gepflegt wird. Denn Steinschlag verhindert der Wald dann, wenn er aus vielen Einzelbäumen besteht. Die Forstreviere müssen den Wald stetig verjüngen, damit eine grosse Stammzahl vorhanden ist. Verjüngen heisst, dass zahlreiche Bäume gefällt werden, um Jungwald aufkommen zu lassen.
Etwa die Hälfte der 1'000 Hektaren Schutzwald haben die Waldeigentümer zusammen mit dem Amt für Wald in den letzten Jahren bereits saniert. Dank des neu wachsenden Waldes, der ständig gepflegt wird, bleibt die Schutzwirkung gleich oder erhöht sich sogar. Nur mässig oder ungenügend ist jedoch die Schutzfunktion der restlichen 500 Hektaren Schutzwald. Die Situation hat sich mit den Waldschäden durch Nassschneefälle im letzten Winter verschärft. Dabei wurden zahlreiche Wälder stark geschädigt und haben dadurch ihre Schutzwirkung beinahe verloren.
Die Holzschläge führen in den kommenden Wochen zu Behinderungen im Strassenverkehr. Die Verkehrsteilnehmenden müssen auf den betroffenen Strassenabschnitten mit teilweisen oder vollständigen Sperrungen rechnen. Diese Gebiete sind betroffen:
Rund 1'000 Hektaren Wald im Kanton Baselland schützen Mensch, Tier, Häuser, Bahnlinien, Strassen und andere Infrastruktur vor Steinschlag. Dieser Schutz ist nur möglich, wenn der Wald gepflegt wird. Denn Steinschlag verhindert der Wald dann, wenn er aus vielen Einzelbäumen besteht. Die Forstreviere müssen den Wald stetig verjüngen, damit eine grosse Stammzahl vorhanden ist. Verjüngen heisst, dass zahlreiche Bäume gefällt werden, um Jungwald aufkommen zu lassen.
Etwa die Hälfte der 1'000 Hektaren Schutzwald haben die Waldeigentümer zusammen mit dem Amt für Wald in den letzten Jahren bereits saniert. Dank des neu wachsenden Waldes, der ständig gepflegt wird, bleibt die Schutzwirkung gleich oder erhöht sich sogar. Nur mässig oder ungenügend ist jedoch die Schutzfunktion der restlichen 500 Hektaren Schutzwald. Die Situation hat sich mit den Waldschäden durch Nassschneefälle im letzten Winter verschärft. Dabei wurden zahlreiche Wälder stark geschädigt und haben dadurch ihre Schutzwirkung beinahe verloren.
Die Holzschläge führen in den kommenden Wochen zu Behinderungen im Strassenverkehr. Die Verkehrsteilnehmenden müssen auf den betroffenen Strassenabschnitten mit teilweisen oder vollständigen Sperrungen rechnen. Diese Gebiete sind betroffen:
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Strassenabschnitte
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Beginn der Arbeiten
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Lausen-Ramlinsburg
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Beginn Holzschlag mit Strassensperrung: 12. Oktober 2009. Sperrung der Strasse bis spätestens 20. November 2009
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Tecknau-Zeglingen (Eital)
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Holzschlag mit Totalsperrung der Strasse: 2. bis 17. November 2009, anschliessend eine Woche Lichtsignal
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Langenbruck-Waldenburg (Bereich Spittelhof / Rastplatz Weihermatt)
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Holzschlag mit Strassensperrung (einspurige Verkehrsführung mit Lichtsignal): 12. Oktober bis ca. Anfang November 2009; der Bus verkehrt fahrplanmässig
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Duggingen - Grellingen
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Holzschlag mit Strassensperrung: 2. bis 6. November 2009 (einspurige Verkehrsführung mit Lichtsignal); voraussichtlich ab 11. bis 22. Januar 2010 Totalsperrung (Zufahrt für Anwohnerschaft möglich)
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Hölstein (Hauensteinstrasse
Bereich Bärenmatten bis Wasmatt) |
Voraussichtlich November / Dezember 2009: einspurige Verkehrsführung mit bedientem Lichtsignal
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Liesberg
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Januar 2010
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Die grossflächigen Sanierungs- und Pflegemassnahmen sind aufgrund des instabilen Zustandes unumgänglich. Nur so kann die Sicherheit gewährleistet werden. Allerdings dauert es einige Jahre, bis die Schutzfunktion wieder vollständig hergestellt ist.
Die Arbeiten werden unter Aufsicht des Amtes für Wald beider Basel und in Absprache mit dem Tiefbauamt durch die lokalen Forstbetriebe mit Unterstützung durch spezialisierte Forstunternehmer ausgeführt.
Amt für Wald beider Basel
Weitere Auskünfte:
Guido Bader, Amt für Wald beider Basel, Telefon 061 552 56 94, E-Mail [email protected]
Liestal, 9. Oktober 2009