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Sanierung Schutzwald Angenstein

20.01.2009
Aus Sicherheitsgründen wird der Schutzwald oberhalb der H18 bei Angenstein / Aesch von den liegenden Bäumen und Baumteilen geräumt. Die noch stehenden Bäume werden gefällt. Die Arbeiten beginnen am 26. Januar 2009 und dauern voraussichtlich drei Wochen. Es wird auch an den Wochenenden zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die SBB werden auf der Strecke Basel-Laufen (-Porrentruy) zusätzliche Kapazitäten bereitstellen.

Die intensiven Schneefälle vom 11./12. Dezember 2008 haben im Schutzwald oberhalb der H18 bei Angenstein / Aesch / Duggingen zu erheblichen Schäden am Waldbestand geführt. Äste und ganze Stämme brachen, Bäume wurden entwurzelt oder blieben drohend als latente Gefahr knapp stehen. Als Folge davon sehen wir uns mit der Tatsache konfrontiert, dass einerseits die Schutzwirkung des Waldes erheblich reduziert und andererseits durch die Instabilität des restlichen Bestandes die Bäume selbst zur Gefahrenquelle werden. Die Schneedruckschäden haben den Schutzwald stark geschädigt.

In der jetzigen Situation geht es darum, die akuten Gefahrenquellen zu entfernen und die Voraussetzungen für einen funktionsfähigen Schutzwald zu schaffen. Der Waldbestand muss komplett saniert werden. Dazu müssen die liegenden Bäume und Baumteile entfernt und die noch stehenden Bäume gefällt werden. Um den Steinschlagschutz zu gewährleisten, werden die Bäume etwa kopfhoch abgesägt, die Stämme quer in den Hang gelegt und fixiert. Die aufwachsenden Jungbäume werden den Steinschlagschutz innerhalb weniger Jahre wieder vollständig übernehmen. Die Arbeiten werden unter Federführung des Forstbetriebes Aesch und mit Unterstützung des Forstamtes beider Basel ab Montag 26. Januar 2009 in Angriff genommen.

Diese Arbeiten können leider nicht ohne Beeinträchtigung des Strassenverkehrs ausgeführt werden. Deshalb muss auf der H-18 im Bereich Angenstein vom 26. Januar bis spätestens 13. Februar 2009 mit Sperrungen gerechnet werden. Um die Staubildung nicht zusätzlich zu fördern, finden die Sperrungen jeweils erst ab 08.30 Uhr und bis spätestens 16.00 Uhr statt. Gesperrt wird jeweils nur, wenn es die Sicherheitssituation erfordert. Der Verkehr wird in diesen Fällen mit einer Ampel geregelt. Am Wochenende vom 31. Januar/01. Februar wird eine Fahrspur dauerhaft gesperrt. Je nach Holzschlagsituation kann es zeitweise zu kurzen Totalsperrungen kommen. Trotz aller Bemühungen zur Vermeidung von zusätzlichen Staus müssen die Verkehrsteilnehmer mit längeren Reisezeiten auf diesem Abschnitt rechnen.

Das Amt für Wald beider Basel und das Tiefbauamt empfehlen, vom 26. Januar bis 13. Februar je nach Möglichkeit den öffentlichen Verkehr zu benutzen. Die SBB wird während den Zeiten des Holzschlags auf der S-Bahn-Linie S3 Basel - Laufen (- Porrentruy) zusätzliche Kapazitäten bereitstellen.

Liestal, 20. Januar 2009

Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion, Informationsdienst

Weitere Auskünfte:
Ueli Meier, Leiter Forstamt beider Basel, 061 552 56 59

Weitere Informationen.

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