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Regierungsrat verabschiedet Landratsvorlage zur eHealth-Strategie

21.03.2018

Der Regierungsrat hat die Landratsvorlage zur eHealth-Strategie des Kantons Basel-Landschaft verabschiedet. Die Strategie trägt dazu bei, dass die Digitalisierung im Gesundheitswesen zum grösstmöglichen Nutzen der Patientinnen und Patienten und aller im Behandlungsprozess Beteiligten gestaltet wird. 

2017 wurde das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) in Kraft gesetzt. Es verpflichtet alle Spitäler, spätestens 2020 die Bestimmungen über das elektronische Patientendossier umzusetzen. Pflegeheime und Geburtshäuser müssen bis spätestens 2022 nachziehen. In diesem Zusammenhang, sowie als Berichterstattung zu zwei überwiesenen Motionen betreffend eHealth, wurde die vorliegende eHealth-Strategie des Kantons Basel-Landschaft erarbeitet. Die Strategie trägt dazu bei, dass die Digitalisierung im Gesundheitswesen – insbesondere das elektronische Patientendossier – zum grösstmöglichen Nutzen der Patientinnen und Patienten sowie im Behandlungsprozess Beteiligten gestaltet wird. Dieser Nutzen wird insbesondere dadurch erreicht, dass durch die Einführung des elektronischen Patientendossiers eine Erhöhung der Behandlungssicherheit und der Behandlungsqualität mit darauf folgender Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Behandlung ermöglicht wird. Beispiele für Dokumente, die im Rahmen des elektronischen Patientendossiers zur Anwendung kommen können, sind die aktuelle Medikationsliste, der Spitalaustrittsbericht nach einer Operation, Ultraschallbefunde bei Schwangerschaften, der Pflegebericht der Spitex, ein aktualisierter Impfausweis, Hinweise auf bekannte Allergien oder auch Röntgenbilder. 

Zentrales Element bei der Umsetzung der eHealth-Strategie ist der bereits erfolgte Beitritt zum Trägerverein eHealth Nordwestschweiz, da ein Grossteil der Handlungsfelder der eHealth-Strategie eng mit den Tätigkeiten des Trägervereins eHealth Nordwestschweiz verknüpft ist. Der Trägerverein umfasst nebst den Kantonen Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn rund 40 weitere Mitglieder, darunter die meisten stationären sowie Verbände der ambulanten Leistungserbringer. 

Unter eHealth oder dem „elektronischen Gesundheitswesen“ wird grundsätzlich der integrierte Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie zur Gestaltung, Unterstützung und Vernetzung aller Prozesse und Akteure im Gesundheitswesen verstanden , wobei bei der vom Bundesrat im Jahr 2007 verabschiedeten „Strategie eHealth Schweiz“ das elektronische Patientendossier im Zentrum steht. 

> Landratsvorlage 

 

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