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Regierungsrat beantragt Beitritt zur Weiterbildungsfinanzierungsvereinbarung für Ärztinnen und Ärzte

18.04.2018 10:00

Der Regierungsrat beantragt dem Landrat, der «Interkantonalen Vereinbarung über die kantonalen Beiträge an die Spitäler zur Finanzierung der ärztlichen Weiterbildung und deren Ausgleich unter den Kantonen» beizutreten.

Im Sinne einer nationalen Solidarität und zur schweizweiten Sicherstellung einer bedarfskonformen Anzahl von Fachärztinnen und -ärzten (inkl. Hausärztinnen und -ärzten) plant der Kanton Basel-Landschaft, der «Interkantonalen Vereinbarung über die kantonalen Beiträge an die Spitäler zur Finanzierung der ärztlichen Weiterbildung und deren Ausgleich unter den Kantonen» (WFV) beizutreten. Die WFV regelt verbindlich, dass pro Assistenzärztin und -arzt ein jährlicher fixer Mindestbeitrag von 15‘000 Franken an die Kosten der Weiterbildungsstätten (Spitäler) zu entrichten ist. Zudem sollen Kantone, in denen weniger Assistenzärzte als im schweizerischen Durchschnitt ausgebildet werden, einen Ausgleich an die Kantone zu zahlen haben, die mehr ausbilden. Die erste Anforderung ist im Kanton Basel-Landschaft bereits erfüllt und es sind keine zusätzlichen finanziellen Mittel erforderlich.

Für den interkantonalen Ausgleich wird für den Kanton Basel-Landschaft ein jährlicher Nettobetrag von zirka 370‘000 Franken (Berechnung anhand der Zahlen 2015) veranschlagt. Bei zusätzlichem Zustandekommen des «Staatsvertrages über die Planung, Regulation und Aufsicht der Gesundheitsversorgung» und der «paritätischen Weiterbildungsfinanzierung von Assistenzärztinnen und -ärzten am Universitätsspital Nordwest (USNW)» wird für den Kanton Basel-Landschaft anstelle eines Aufwandes mit einer Zuwendung aus der WFV von jährlich zirka 550‘000 Franken gerechnet. 

> Landratsvorlage 

 

Weitere Informationen.

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