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Radonmessungen in Pumpwerken: Erwartungen bestätigt

27.04.2016
Die Radonmessungen in Baselbieter Pumpwerken ergaben erhöhte Werte jedoch meistens unter dem gesetzlichen Grenzwert. Es müssen keine Massnahmen getroffen werden.

Anfang 2015 hat die Schweizerische Unfallversicherung Suva mittels einer Sensibilisierungskampagne auf die Thematik Radon in Wasserversorgungsanlagen hingewiesen. Dies war der Anstoss die Situation in Basel-Landschaft abzuklären. Im Herbst/Winter 2015 wurden deshalb zehn Pumpwerke/Quellfassungen durch das Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen auf Radon untersucht, wobei aus jedem Grundwassertal des Kantons mindestens eine Grundwasserfassung berücksichtigt wurde. Pumpwerke dienen der Trinkwassergewinnung und befinden sich grösstenteils unterhalb der Erdoberfläche. Durch den geringen Luftaustausch im Gebäude sind sie dem Radon eher ausgesetzt als oberirdische Bauwerke.

Bei acht von zehn Pumpwerken lag die Radongaskonzentration unter dem gesetzlichen Grenzwert für Arbeitsplätze (Aufenthaltsdauer acht Stunden) von 3000 Bq/m3 (Becquerel pro Kubikmeter). In zwei Pumpwerken wurden Konzentrationen über 3000 Bq/m3 gemessen. Die Resultate bestätigen die Erfahrungswerte, dass die Radonkonzentrationen in Pumpwerken, verglichen mit Wohnhäusern, erhöht sind. Da die Aufenthaltszeit der Brunnenmeister in Pumpwerken gering ist (wenige Stunden pro Woche), müssen keine Massnahmen getroffen werden. Die Gebäudeeigentümer wurden über die Messergebnisse informiert.

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