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Neue Namen, gleiche Aufgaben: Amt für Wald und Amt für Geoinformation

02.02.2009

Auf den 1. Februar 2009 bekommen zwei Ämter einen neuen Namen. Das Forstamt beider Basel wird zum „Amt für Wald beider Basel (AfW)“, das Vermessungs- und Meliorationsamt heisst neu „Amt für Geoinformation (AGI)“, nachdem die Fachstelle Melioration in das Landwirtschaftliche Zentrum Ebenrain verschoben und integriert worden ist.



Die entsprechenden Beschlüsse sind vom Landrat am 11. Dezember 2009 gefällt worden und werden jetzt von der Regierung im Rahmen einer Dekretsrevision vollzogen. Die neue Bezeichnung Amt für Wald benötigte in Basel-Stadt keinen entsprechenden Parlamentsbeschluss.
 
Der Wandel vom Forstamt zum Amt für Wald hat einen tieferen Hintergrund. Die wirtschaftliche Nutzung des Waldes im Sinne einer Holzproduktion steht heute weniger im Zentrum als vielmehr die schützende, koordinierende und beratende Tätigkeit der Fachstelle Wald. Darin eingeschlossen ist auch die Sorge um die raumplanerische Entwicklung der Waldfläche, die Biodiversität, der Schutz vor Naturgefahren und die Erholungs- und Freizeitaktivitäten. Die neue Namensnennung bringt zum Ausdruck, dass das Amt für Wald als kantonale Fachstelle in beiden Basel ordnend, koordinierend und beratend das ganze breite Spektrum des Waldes, der Waldnutzung und Waldbenützung umfasst. Zugleich sind die Forstkreise neu eingeteilt und von 4 auf 3 reduziert worden. Am bewährten Modell, dass Waldeigentümer, Revierförster und Einwohnergemeinden für ihre Vollzugsaufgaben eine Ansprechperson haben, ändert sich dadurch allerdings nichts. Die Bezeichnung Wald setzt sich auch in der übrigen Schweiz mehr und mehr durch.
 
Die zweite Namensänderung betrifft das Amt für Geoinformation (AGI). Auslöser war hier die Tatsache, dass die Fachstelle Melioration aus dem bisherigen Amt in das Landwirtschaftliche Zentrum Ebenrain in Sissach transferiert und dort integriert worden ist. Damit fehlte dem Vermessungs- und Meliorationsamt der halbe Name. Auf Bundesstufe ist am 1. Juli 2008 das neue Bundesgesetz über Geoinformation in Kraft getreten. Es will die noch ungenutzten Geodaten für Verwaltung, Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft und Politik besser erschliessen. Für die Tätigkeit der Kantone und der Gemeinden bildet es zudem eine gesicherte rechtliche Grundlage. Geodaten bilden heute die Basis für behördliche Planungen, Massnahmen und Entscheidungen aller Art. Der Name „Vermessungsamt“ ist folgerichtig bereits in verschiedenen Kantonen ersetzt worden.. Die amtliche Vermessung ist ein Bestandteil der Geoinformation.   
 
Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion, Informationsdienst
 
Weitere Auskünfte:
Amt für Wald: Ueli Meier, Telefon 061 552 56 51
Amt für Geoinformation: Hans Hägler, Telefon 061 552 56 85

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