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Leinenpflicht für Hunde zum Schutz des Wildes

03.05.2012
Im Kanton Basel-Landschaft gilt wie jedes Jahr vom 1. April bis zum 31. Juli im Wald und an Waldsäumen die Leinenpflicht für alle Hunde. Es geht dabei um den Schutz des Wildes. Wer sich nicht daran hält und seinen Hund im Waldgebiet nicht anleint, muss mit einer Busse sowie einer Anzeige an die Staatsanwaltschaft rechnen.

Es kommt immer wieder vor, dass Hunde während der Hauptsetz- und Brutzeit im Wald oder in Waldesnähe freigelassen werden. Oftmals können dann die wildernden Hunde nicht mehr zurückgehalten werden und es kommt zur regelrechten Hetzjagd auf die Wildtiere. Am Sonntag, 22. April 2012, wurde in Waldenburg BL ein Reh durch einen wildernden Hund gejagt und zu Tode gebissen. Zu ähnlichen Vorfällen kam es auch in anderen Gemeinden im Kanton Basel-Landschaft. Das Nichteinhalten der Leinenpflicht während der Schonzeit und somit der Verstoss gegen das Gesetz über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (Jagdgesetz) ist ein Offizialdelikt und wird von Amtes wegen verfolgt.

Appell an die Hundehalter
Die Behörden appellieren an die Vernunft der Hundehalterinnen und Hundehalter und bittet diese, sich zwischen April und Ende Juli an die gegebene Leinenpflicht zu halten. Wer seinen Hund im Waldgebiet in dieser Zeit trotzdem frei laufen lässt, riskiert eine Geldbusse sowie ein entsprechendes Strafverfahren. Zudem dürfen wildernde Hunde nach erfolgloser Mahnung durch die Jagdaufsicht erlegt werden.  

Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft, Informationsdienst    
 
Für Rückfragen:
Rolf Wirz, Informationsbeauftragter Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion, Telefon 061 552 59 11
E-Mail: rolf.wirz@bl.ch

Liestal, 3. Mai 2012

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