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06.03.2015
Krankheitserreger „Saprolegnia parasitica“ in der Birs nachgewiesen
Im Februar 2015 wurde der parasitäre Pilz „Saprolegnia“ bei Münchenstein in der Birs gefunden. Nun sind alle Fischenden und Wassersportler dieses Gewässer gebeten, ihre Ausrüstung zu desinfizieren. Nur so kann die Verschleppung des für Fische tödlichen Krankheitserregers in andere Gewässer vermieden werden.
Bei einer Bachforelle aus der Birs bei Münchenstein haben Fachleute „Saprolegnia parasitica“ diagnostiziert. Besonders anfällig reagieren Forellen, Äschen und Schmerlen auf den parasitären Pilz. Der Krankheitserreger, der in der Sorne im Kanton Jura im Jahr 2011 für ein Fischsterben verantwortlich war, breitet sich also weiter aus. Unter anderem geschieht dies durch Gegenstände wie Kanus, Wanderschuhe, Fischereigerätschaften (insbesondere Stiefel mit Filzsohle), oder auch Köderfische und Besatzfische.
Um der Verbreitung des Erregers vorzubeugen und eine Weiterverbreitung zu unterbinden, empfehlen die Fischereibehörden, Angelausrüstungen und anderes Material, das mit den kontaminierten Gewässern in Berührung gekommen ist, zu desinfizieren. Gutes Trocknen (mindestens 24 Stunden), Abspülen mit sehr heissem Wasser (Dauer mindestens eine Minute) oder die Behandlung mit einem biologisch abbaubaren Desinfektionsmittel (Virkon S von Arovet AG, zu beziehen unter [email protected] oder Telefon 044 391 69 86) werden empfohlen.
Der direkte Kontakt mit befallenen Fischen stellt für den Menschen keine Gefahr dar. Die Fische können bedenkenlos konsumiert werden. Für Hinweise auf Fische mit Verdacht auf „Saprolegnia“ ist das Amt für Wald beider Basel, Jagd- und Fischereiwesen, sehr dankbar. Das Bundesamt für Umwelt hat ein Merkblatt „Saprolegnia“ verfasst, welches auf dem Internet verfügbar ist. Weitere Informationen zu „Saprolegnia“ und zum Doubs finden Sie auf der Seite: www.bafu.admin.ch/doubs-d
> Merkblatt
Amt für Wald beider Basel
Bei einer Bachforelle aus der Birs bei Münchenstein haben Fachleute „Saprolegnia parasitica“ diagnostiziert. Besonders anfällig reagieren Forellen, Äschen und Schmerlen auf den parasitären Pilz. Der Krankheitserreger, der in der Sorne im Kanton Jura im Jahr 2011 für ein Fischsterben verantwortlich war, breitet sich also weiter aus. Unter anderem geschieht dies durch Gegenstände wie Kanus, Wanderschuhe, Fischereigerätschaften (insbesondere Stiefel mit Filzsohle), oder auch Köderfische und Besatzfische.
Um der Verbreitung des Erregers vorzubeugen und eine Weiterverbreitung zu unterbinden, empfehlen die Fischereibehörden, Angelausrüstungen und anderes Material, das mit den kontaminierten Gewässern in Berührung gekommen ist, zu desinfizieren. Gutes Trocknen (mindestens 24 Stunden), Abspülen mit sehr heissem Wasser (Dauer mindestens eine Minute) oder die Behandlung mit einem biologisch abbaubaren Desinfektionsmittel (Virkon S von Arovet AG, zu beziehen unter [email protected] oder Telefon 044 391 69 86) werden empfohlen.
Der direkte Kontakt mit befallenen Fischen stellt für den Menschen keine Gefahr dar. Die Fische können bedenkenlos konsumiert werden. Für Hinweise auf Fische mit Verdacht auf „Saprolegnia“ ist das Amt für Wald beider Basel, Jagd- und Fischereiwesen, sehr dankbar. Das Bundesamt für Umwelt hat ein Merkblatt „Saprolegnia“ verfasst, welches auf dem Internet verfügbar ist. Weitere Informationen zu „Saprolegnia“ und zum Doubs finden Sie auf der Seite: www.bafu.admin.ch/doubs-d
> Merkblatt
Amt für Wald beider Basel

Wer an der Birs fischt, wird gebeten, seine Angelausrüstung zu desinfizieren. Quelle Jagd- und Fischereiwesen BL |