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Kirschessigfliege

10.05.2016

Vorbeugen gegen den Schädling im Hausgarten



Die Kirschessigfliege (KEF) kommt in der Schweiz seit 2011 vor und kann grosse Schäden an Obst, Beeren und Trauben anrichten, sowohl in der Landwirtschaft als auch im Haus-garten. Das Landwirtschaftliche Zentrum Ebenrain hat deshalb in Zusammenarbeit mit dem Gärtnermeisterverband beider Basel und der Baumschule Bauer ein Merkblatt für Hausgärtner herausgegeben, welches zeigt, wie der Schaden erkennbar ist und warum vorbeugen gegen diesen Schädling so wichtig ist.

In unserer Region sind viele Obst- und Beerenkulturen nahe von Siedlungsräumen. Deshalb sind auch Gartenbesitzer angehalten, ihre Früchte und damit auch diejenigen der Landwirte zu
schützen. Ansonsten ist nicht nur die Freude im Garten getrübt, sondern auch die Nahrungsmittelproduktion auf den Bauernhöfen gefährdet. Was kann im Hausgarten getan werden, um die
Kirschessigfliegen-Population möglichst niedrig zu halten?

Prävention ist das A und O, sie beginnt bei der Sortenauswahl und Pflanzung. Anfälliger sind dunkle und dünnschalige Früchte, zum Beispiel die Brombeere. Die Kirschessigfliege hält sich gerne in feucht-schattigem Milieu auf. Deshalb ist der Bewuchs unter und zwischen den Pflanzen kurz und den Boden trocken zu halten. Bäume so schneiden, dass sie gut und vollständig geerntet werden können. Früchte frühzeitig und sorgfältig ernten.

Diese und weitere wertvolle Tipps und Bekämpfungsstrategien für die Gartenpraxis finden sich im neuen Merkblatt, welches gratis heruntergeladen kann auf folgenden Webseiten:

Weitere Informationen.

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