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Kein Antibiotikaeinsatz gegen Feuerbrand

21.06.2013
Seit sechs Jahren darf in der Schweiz im Kampf gegen die Bakterienkrankheit Feuerbrand Antibiotika eingesetzt werden. Im Kanton Basel-Landschaft sind jedoch noch nie Antibiotika zur Feuerbrandbekämpfung eingesetzt worden. Somit besteht keine Gefahr, dass das Mittel in den Bienenhonig gelangt.

Vor sechs Jahren (2008), als die Bakterienkrankheit Feuerbrand bei Kernobst in der Schweiz (vor allem in der Ostschweiz) ein grosses Problem wurde, hat der Bund den Einsatz von Antibiotika unter strengen Auflagen bewillligt. Der Vollzug obliegt den Kantonen. Die Bewilligung ist jeweils auf ein Jahr befristet und beinhaltet ein mehrstufiges Verfahren. Bis heute wurde im Kanton Basel-Landschaft trotzdem noch nie Antibiotika gegen Feuerbrand eingesetzt. Dies hat verschiedene Gründe:

  • Die Baselbieter Obstproduzenten unternehmen alle Anstrengungen, um auf Antibiotika verzichten zu können und setzen - wenn nötig - alternative Mittel ein.
  • Die Witterung (Temperatur, Feuchtigkeit) und der Blühzeitpunkt sind wichtige Faktoren für eine Infektion.
  • Die anfälligen intensiven Kernobstanlagen (Apfel, Birnen) und die Hochstammfeldobstbäume sind im Kanton Basel-Landschaft nicht so eng vernetzt wie in anderen Regionen der Schweiz.

Wenn Antibiotika zur Bekämpfung von Feuerbrand eingesetzt wird, kann es passieren, dass die Substanz in den Bienenhonig gelangt. Dies gilt es zu verhindern, indem auf die Anwendung verzichtet wird oder sie zeitlich ausserhalb des Bienenfluges, das heisst spät abends erfolgt.

Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft, Informationsdienst  

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