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Kantonsspitäler nehmen Umfrageergebnisse ernst

14.11.2008
An einer Information zwischen der Arbeitsgemeinschaft der Personalverbände des Kantons und dem Arbeitgeber Kanton wurden am Freitag die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung 2008 der Kantonsspitäler kritisch beleuchtet. Die Spitaldirektoren erläuterten im Beisein von Regierungspräsident Adrian Ballmer und Regierungsrat Peter Zwick die Hintergründe und wiesen auf Verbesserungsmöglichkeiten hin.

An der von der Firma Mecon anonym durchgeführten Mitarbeiterbefragung wurden in den Kantonsspitälern Liestal, Bruderholz, Laufen und in den Kantonalen Psychiatrischen Diensten gleichzeitig  neun Bereiche ins Visier genommen: Arbeitsinhalt, Lohn, Leistungen des Arbeitgebers, Arbeitszeit, Weiterbildung, Interdisziplinäre Zusammenarbeit, Team, Führung sowie Arbeitsplatz. Die Resultate der Spitäler Baselland wurden danach mit 57 andern Spitälern in der Schweiz verglichen.

Insgesamt fiel das Ergebnis recht zufriedenstellend aus. Grössere Abweichungen  können nicht zuletzt auf das Lohngefüge und die Ferien zurückgeführt werden. Hier zeigten sich die negativen Auswirkungen einer bereits seit 2001 hängigen Lohnbeschwerde, die vom Kantonsgericht noch nicht entschieden worden ist. Auch bauliche Unzulänglichkeiten wirkten sich erheblich negativ auf das Resultat aus. Die einzelnen Spitäler haben die Umfragewerte sofort zum Anlass genommen, intern gezielte Verbesserungen anzustreben, soweit dies in Ihrem Ermessen liegt.

Über 50 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind grundsätzlich sehr zufrieden oder zufrieden, weitere 30 Prozent sind einigermassen zufrieden. Die Detailergebnisse der vier Kantonsspitäler weichen erwartungsgemäss voneinander ab, auch bezüglich der Rücklaufquote der Befragung, die von 2'455 Mitarbeitern oder beachtlichen 66,3 Prozent ausgefüllt worden ist. Die Kantonalen Psychiatrischen Dienste weisen ein auffallend besseres Ergebnis auf, was auch darauf zurückgeführt werden kann, dass es sich dort bereits um die dritte Befragung handelt und entsprechende Massnahmen bereits früher eingeleitet werden konnten, dies im Gegensatz zu den übrigen Spitälern, welche zum ersten Mal in die Mitarbeiterbefragung eingebunden worden sind.

Die einzelnen Spitaldirektoren konnten gegenüber den Personalverbänden darlegen, welche Massnahmen wann ergriffen werden und wie sie intern die Resultate verarbeiten. An der anschliessenden Spitaldirektorenkonferenz unterstrich Regierungsrat Peter Zwick, dass es darum gehe, das Verbesserungspotenzial vorbehaltlos und mit Engagement anzugehen.
Die Information zwischen der Arbeitsgemeinschaft der Personalverbände des Kantons und den Vertretern des Kantons findet in regelmässigen Abständen statt.

VOLKSWIRTSCHAFTS- UND GESUNDHEITSDIREKTION, Informationsdienst

Weitere Auskünfte: 
Heinz Schneider, Präsident der KoKo (Koordinationskonferenz der kantonalen Krankenhäuser Basel-Landschaft),
Telefon 061 925 20 02

Liestal, 14. November 2008

Weitere Informationen.

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