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Kantonsspital Bruderholz: Chefarzt Andreas Huber geht in Pension

08.09.2008
Am 31. Juli 2008 hat Prof. Dr. med. Andreas Huber nach 17 ½ Jahren sein Amt als Chefarzt der Klinik für Chirurgie am Kantonsspital Bruderholz seinem Nachfolger - PD Dr. Igor Langer - übergeben. Damit wird eine prägende Seite in der Geschichte des Spitals gewendet.

Als Andreas Huber am 1. Januar 1991 als Nachfolger von Prof. Peter Waibel die Stelle als Leiter der  Klinik für Chirurgie antrat, war Vieles noch einfacher und überblickbarer, als er es jetzt verlassen hat. Die Klinik für Chirurgie war im Bereich «Allgemein- und Viszeralchirurgie» tätig und hatte ein zweites Standbein in der Gefässchirurgie, dem Spezialfach seines Vorgängers. Die Orthopädie war bereits eine eigene Klinik, die Traumatologie des Bewegungsapparates war zwischen den beiden Kliniken aufgeteilt.

Bis heute hat sich sehr Vieles geändert. Im Bereich Leistungsverrechnung wurde der Tarmedtarif eingeführt, die kantonalen Spitäler erhielten Globalbudgets und die Führungsstrukturen wurden umgekrempelt. Andreas Huber erlebte etliche Wechsel in der Spitaldirektion und damit auch die Auswirkung unterschiedlicher Führungsformen. Dies war für ihn als Klinikleiter eine stete Herausforderung und verlangte entsprechend Flexibilität. In den Jahren 1997 und 1998 war er selber Ärztlicher Leiter des Spitals.

Als Chef hat Andreas Huber parallel zu den gesundheitspolitischen Änderungen seine Klinik in verschiedenen Bereichen den wachsenden Bedürfnissen angepasst und ausgebaut. Für die Weiterbildung der Assistenten konnte so die zweithöchste Weiterbildungskategorie gesichert werden. Heute umfasst die Klinik Abteilungen für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäss-, Hand- und Unfallchirurgie (in enger Partnerschaft mit der Klinik für Orthopädie) mit jeweils spezialisierten Leitenden Ärzten. Die Thoraxchirurgie wird intensiv praktiziert (ein leitender Arzt für Thoraxchirurgie ist  seit dem 1. August im Amt), und es besteht eine Zusammenarbeit mit dem Universitätsspital Basel in den Bereichen Gefässchirurgie sowie Plastische- und Wiederherstellungschirurgie.

Diese vielfältige Tätigkeit und das Gewicht der verschiedenen Aufgaben innerhalb der Klinik verlangten nach Ausgleich. Diesen fand der chirurgische Chefarzt in seinen verschiedenen Hobbies, die er in seiner Freizeit so intensiv wie machbar pflegte. Erwähnt seien der Sport (Velofahren, Skifahren, Bergtouren) aber auch die musische Seite, die in der Musik (Saxophon) und in der Malerei ihren Ausdruck fanden. Auch Aufenthalte in den USA, vor allem in Florida, waren für ihn Entspannung und Quelle neuer Energie. Sozial waren die regelmässigen Klinikfeste der chirurgischen Klinik Tradition, bei denen immer weite Kreise der mit der Chirurgie verbundenen Mitarbeiter eingeladen waren.

Sein Führungsstil war jener eines wohlwollenden Patriarchen. Kritisch, differenziert und humorvoll stellte Professor Andreas Huber hohe Anforderungen an sich selbst und an seine Mitarbeitenden. Doch war er im Umgang mit Menschen stets respektvoll.

Andreas Huber hat Ende Juli seinem Nachfolger eine breit strukturierte und vielseitige Klinik hinterlassen, die eine hervorragende Basis für die weitere erfolgreiche Zukunft bildet. Dafür - und auch für seinen Einsatz für die Patienten - dankt ihm die Spitalleitung herzlich.

Liestal, 8. September 2008

Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion, Informationsdienst

Weitere Auskünfte:
Herr Dr. Urs-Peter Modespacher, Leitung IT/PR/QM, Mitglied der Geschäftsleitung, Kantonsspital Bruderholz
Tel. 061 436 30 60

Weitere Informationen.

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