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Kantonslabor zufrieden mit Freibädern

07.10.2009
Das Badewasser in den Gartenbädern des Kantons Baselland musste in der abgelaufenen Badesaison nicht beanstandet werden. Allerdings sparten einzelne Bäder da und dort an Frischwasser, was das Kantonslabor an erhöhten Harnstoffwerten im Wasser feststellte.
 
Das Kantonale Laboratorium Baselland bescheinigt zum Ende der Freibadsaison allen 16 Gartenbädern des Kantons ein gutes Ergebnis. Die Badewasserproben entnahm das Kantonslabor überwiegend im August zu Zeiten höchster Beckenbelastung. Mikrobiologisch war das Badewasser nicht zu beanstanden. In einigen wenigen Fällen wurde jedoch an Frischwasser gespart. Dies zeigte sich an erhöhten Harnstoffgehalten und angestiegenen Chloraminwerten. Chloramine entstehen durch Reaktion von Chlor mit stickstoffhaltigen Verbindungen wie etwa Urin. Sie verursachen Augenreizungen der Schwimmer und den typischen Schwimmbadgeruch.
 
Positiv zu vermelden ist der Modernisierungsstand in den Gartenbädern. Die Badebecken und Sanitäranlagen wurden alle in einem gepflegten Zustand angetroffen. Bei einem Gartenbad muss die Anlage zur Aufbereitung des Wassers jedoch erneuert werden. Viele Bäder verbessern das Ambiente durch zusätzliche Angebote. Um jederzeit eine einwandfreie Badewasserqualität anzubieten, kontrollieren die Bademeistern das Wasser regelmässig. Auch diese Aufgaben wurden vom Personal verantwortungsvoll wahrgenommen. Die Betriebstagebücher haben die Bademeister korrekt geführt, hier gab es nur wenige Beanstandungen.
 
In 14 Gartenbädern führte das Kantonslabor zusätzlich Inspektionen durch und prüfte die technischen Aufbereitungsanlagen. Die Filteranlagen und die Mess- und Regeltechnik entsprachen den Anforderungen.
 
Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion, Informationsdienst
 
Auskünfte:
Dr. Peter Wenk, Kantonschemiker, Telefon 061 552 20 00, E-Mail:  peter.wenk@bl.ch

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