Kantonaler Krisenstab warnt eindringlich vor Waldbesuchen

16.01.2021

Die vergleichsweise ergiebigen Schneefälle der vergangenen Tage in der Region haben zu einer prekären Lage geführt. Die Gefahr ist in der ganzen Region latent und das Risiko umfallender Bäume oder abbrechender Äste gross bis sehr gross. Auf Waldbesuche ist – ganz besonders nachts – zu verzichten. Wer dennoch in den Wald geht, macht das auf eigenes Risiko, auch auf Waldstrassen.

Die intensiven Schneefälle haben zu einer heiklen Situation in den Wäldern des Kantons geführt. Der nasse Schnee führt zu spontanen Ast- und Kronenabbrüchen und umstürzenden Bäumen. Dadurch sind Verkehrsteilnehmende aber auch Waldbesucherinnen und -besucher auf Waldstrassen und -Wegen gefährdet. Die tieferen Temperaturen führen nicht zu einer Entspannung der Lage. Die Problematik verschärft sich bei weiteren Schneefällen, bei einsetzendem Tauwetter und auch bei Regen.

Der Kantonale Krisenstab, das Amt für Wald beider Basel warnen zusammen mit den lokalen Forstdiensten ausdrücklich vor den bestehenden Gefahren. Die Bevölkerung wird aufgerufen, auf Waldbesuche jeder Art (Waldspaziergänge, Skitouren, u.s.w.) zu verzichten und auch den Waldrandbereich zu meiden, bis sich die Situation entschärft hat. Wer dennoch in den Wald geht, macht das auf eigenes Risiko, auch auf Waldstrassen.