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Intervention bei Alkoholintoxikationen in den kant. Spitälern BL/BS

16.10.2013

Intervention bei Alkoholintoxikationen in den kantonalen Spitälern beider Basel



Am 1. Oktober 2013 haben die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft in Zusammenarbeit mit dem Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB), dem Universitätsspital Basel USB und dem Kantonsspital Baselland KSBL eine gemeinsame Kurzintervention für Jugendliche eingeführt, die aufgrund einer Alkoholintoxikation in einer Notfallstation eingeliefert werden müssen.

Rund einhundert Jugendliche unter 18 Jahren werden jährlich wegen einer Alkoholintoxikation in eine Notfallstation der kantonalen Spitäler beider Basel eingeliefert. Eine Alkoholvergiftung ist vor allem für junge Menschen mit erheblichen medizinischen, aber auch mit anderen begleitenden Risiken verbunden. Beispielsweise mit der erhöhten Gefahr, in einen Unfall oder einen Gewaltvorfall verwickelt zu werden. Ebenfalls steigt das Risiko von ungewollten sexuellen Kontakten, ungewollten Schwangerschaften/Vaterschaften und der Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten.

Bis anhin wurden nur Jugendliche unter 16 Jahren, welche im UKBB eingeliefert wurden, gemeinsam mit den Erziehungsberechtigten zu einer freiwilligen Nachkontrolle in der Adoleszentensprechstunde des UKBB bei Frau Dr. med. Christina Pizzagalli aufgeboten. Neu erhalten alle Jugendlichen – also auch diejenigen zwischen 16 und 18 Jahren – einen entsprechenden Nachkontrolltermin im UKBB, zusammen mit einem Informationsbrief an die Erziehungsberechtigten und Informationsmaterial zu verschiedenen Behandlungsangeboten in den beiden Basel.

Information zu Risiken und Gefahren

Die Sprechstunde beinhaltet eine Aufarbeitung des Vorfalls und die Information der Jugendlichen zu den Risiken und Gefahren des problematischen Alkoholkonsums. Erfahrungsgemäss ist dies für einen grösseren Anteil der Betroffenen ausreichend. Bei Bedarf einer weiterführenden spezifischen Beratung oder Behandlung – sei es im Bereich Suchtmittelkonsum oder beispielsweise auch bei psychischen oder sozialen Problemen – findet eine Weitervermittlung an eine geeignete Stelle statt. Hierfür ist eine gute Vernetzung zwischen dem UKBB und den spezifischen Beratungs- und Behandlungsstellen etabliert.

Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft, Informationsdienst         

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