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Im Jagdjahr 2015/2016 wurden 1184 Wildschweine erlegt

01.04.2016
Im Kanton Basel-Landschaft wurden im Jagdjahr 2015/2016, das vom 1. April bis zum 31. März dauert, 1184 Wildschweine erlegt. Im Moment gilt für Wildschweine im Wald Schonzeit.

Seit dem 29. Februar 2016 dürfen Frischlinge und Überläufer (Sauen im zweiten Lebensjahr) nur noch auf dem Feld erlegt werden. Wildschweine, die sich im Wald bewegen, haben von Ende Februar bis zum 30. Juni Schonzeit. Zwischen dem 1. April 2015 und dem 31. März 2016 wurden im Baselbiet insgesamt 1184 Wildschweine flächendeckend im ganzen Kanton erlegt. Im vorhergehenden Jagdjahr 2014/2015 waren es 495 Abschüsse.

Erfreulich ist der Anteil von 52 Prozent Feldabschüssen, der somit deutlich höher liegt als in anderen Jagdjahren. Ebenso scheint die Ausbildung zur Pirschjagd Früchte zu zeigen, liegt doch der Anteil von auf der Pirsch erlegten Sauen bei 34 Prozent. Zudem greifen die Baselbieter Jäger konsequent in der Jugendklasse ein, liegt doch der Anteil erlegter Frischlinge und Überläufer bei 92 Prozent der erlegten Schwarzkittel. Am meisten Tiere wurden im Bezirk Sissach erlegt. Die hohe Zahl der erlegten Wildschweine hat auch den positiven Effekt der nachhaltigen, regionalen Wildbretgewinnung (Wildfleisch).

Das erzielte Ergebnis ist insgesamt sehr erfreulich, aber angesichts der Populationsentwicklung auch nötig. Die Schwarzkittel haben im Baselbiet auch Schäden angerichtet. Die Schadensumme in landwirtschaftlichen Kulturen beläuft sich (Stand 1. April 2016) auf rund 174‘000 Franken.

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