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«Helfenbergrüttenen» im Inventar der geschützten Naturobjekte
Der Regierungsrat hat das Gebiet «Helfenbergrüttenen» in Langenbruck in das Inventar der geschützten Naturobjekte des Kantons Basel-Landschaft aufgenommen.
Das Gebiet «Helfenbergrüttenen», Gemeinde Langenbruck, ist mit seinen artenreichen Magerwie-sen und -weiden, den Gehölzen und den Waldrändern ein ökologisch wertvolles Naturobjekt von nationaler Bedeutung. Die wertvollsten Magerweiden-Bereiche sind seit 1990 durch das kantonale Programm «Biodiversitätsförderung im Landwirtschaftsgebiet» (früher «Ökologischer Ausgleich») vertraglich gesichert. Der östliche Teil des Gebiets wurde 2011 als ökologische Ersatzmassnahme für die benachbarte Deponie unter Vertrag genommen. Seit 2004 sind die Magerwiesen im westlichen Teil des Gebiets im Bundesinventar der Trockenwiesen und -weiden von nationaler Bedeutung aufgeführt.
Die Aufnahme des Gebiets ins Inventar der geschützten Naturobjekte war ursprünglich 2013 geplant. Auf Wunsch der Gemeinde wurde jedoch damit zugewartet, bis die benachbarte Deponie abgeschlossen ist. Dies geschah Ende 2015. Diesen Frühling erfolgte die Rekultivierung der Deponieoberfläche, so dass das hängige Unterschutzstellungsverfahren nun abgeschlossen werden kann.
Für Rückfragen Paul Imbeck, Natur und Landschaft, Landwirtschaftliches Zentrum Ebenrain, Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion (VGD), 061 552 55 76