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Gute Qualität von Muscheln hinsichtlich Algentoxine

28.04.2016
Das Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen Basel Landschaft (ALV BL) hat Muschelproben auf den Gehalt an Algentoxinen untersucht. Muscheln können Algentoxine anreichern, die für die menschliche Gesundheit gefährlich sind. Alle Proben waren als in Ordnung zu beurteilen. In zwei von 18 untersuchten Proben wurden geringe Spuren von Algentoxinen nachgewiesen, die unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte lagen.

Ziel
Muscheln sind ein beliebter Bestandteil in diversen Speisen. Sie können jedoch unter Umständen mit Algentoxinen (Gruppe giftiger Stoffwechselprodukte) belastet sein. Deshalb wurden Muschelproben aus dem Offenverkauf und tiefgefrorene Muscheln auf den Gehalt an lipophilen marinen Biotoxinen (Algentoxine) untersucht.

Hintergrund
Einige Algenarten produzieren lipophile Algentoxine, die im Fettgewebe von Muscheln angereichert werden können. Diese Algentoxine können beim Verzehr von kontaminierten Muscheln beim Menschen Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Bauchkrämpfe hervorrufen oder zum Teil auch schwere Erkrankungen und Vergiftungen verursachen.

In der aktuellen Kampagne wurden Toxine von Algen der Gattung Dinoflagellaten untersucht, die weltweit vorkommen. Diese Algen können unter günstigen Umweltbedingungen in großer Anzahl wachsen und eine Algenblüte hervorrufen. Die gebildeten Toxine sind hitzestabil und auch nach dem Erhitzen noch toxisch. Untersucht wurden Muscheln auf den Gehalt an Okadasäure und Analogen, Azaspirsäuren, Pectenotoxinen, Yessotoxin, Saxitoxin, und Cyclischen-Imine.

Fazit
Die Qualität der in Basel Landschaft verkauften Muscheln bezüglich Algentoxine ist gut.

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