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14.06.2012
Grösster Teil der Jugendlichen ist gesund und zufrieden
Der grösste Teil der Jugendlichen im Kanton Basel-Landschaft ist gesund und zufrieden. Gleichzeitig nimmt mit zunehmendem Alter das gesunde Verhalten ab, und es treten vermehrt Schwierigkeiten mit Essen, Gewicht, dem Konsum von Alkohol, Tabak, Cannabis und psychischen Beschwerden auf. Hier zeigen sich der Handlungsbedarf und Ansatzpunkte für die Gesundheitsförderung und Prävention – zum Beispiel im Bereich Jugendschutz: In der Auswertung ist ersichtlich, dass 14-und 15-Jährige Zigaretten unter anderem häufig am Automaten und oder in einem Laden beziehen – dies obwohl der Verkauf von Tabakwaren an Minderjährige im Kanton Basel-Landschaft verboten ist.
Die Studienresultate stammen aus der internationalen HBSC-Studie 2010 (Health Behaviour in School-aged Children; www.hbsc.ch ), die in der Schweiz von Sucht Schweiz erhoben wird. Seitens der Gesundheitsförderung wurde zum zweiten Mal eine kantonsspezifische Auswertung der alle vier Jahre stattfindenden Umfrage veranlasst. Das Statistische Amt publiziert in ihrem Newsletter die in diesem Rahmen von ihnen ausgewerteten Daten. Es zeigen sich ähnliche Resultate wie in der Studie aus dem Jahr 2006 ( www.gesundheitsfoerderung.bl.ch ): Die Baselbieter Kinder sind gesund und mit ihrem Leben zufrieden, sie gehen mehrheitlich gerne zur Schule und sind zu über 80 Prozent der Meinung, dass die Schülerinnen und Schüler ihrer Klasse gerne zusammen sind. Während Jungen mehr Zeit für körperliche Aktivitäten sowie PC-Spiele oder Spielkonsole aufwenden, verbringen Mädchen mehr Zeit mit Kontaktpflege via Telefon und PC.
Für die Befragung wurden rund 1100 Baselbieter Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 15 Jahren zu ihrem Gesundheitsverhalten befragt. Mit dieser Stichprobenbefragung lassen sich Aussagen auf die Grundgesamtheit aller Baselbieter Kinder und Jugendlichen hochrechnen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass 90 Prozent der Kinder und Jugendlichen ihren Gesundheitszustand als gut oder ausgezeichnet bezeichnen und 85 Prozent mit sich selbst zufrieden sind. Die Zufriedenheit mit dem Leben wird auf einer Skala von 0 bis 10 (0 = schlechtestes Leben, 10 = bestes Leben) von 61 Prozent bei 8 bis 10 eingestuft. Mädchen schätzen ihren Gesundheitszustand negativer ein und sind mit ihrem Leben weniger zufrieden als Jungen. Zudem klagen sie häufiger über Beschwerden. Mit zunehmendem Alter sinkt die Zufriedenheit mit dem Leben der Jugendlichen, die Schule wird zunehmend als belastend empfunden und der Suchtmittelkontakt steigt im Alter von 14 und 15 Jahren an. Immerhin rauchen auch in diesem Alter rund 80 Prozent keine Zigaretten und ebenso viele haben noch nie Cannabis konsumiert.
Eine der Zielsetzungen der Gesundheitsförderung Baselland ist es, Kinder und Jugendliche zu einem gesunden Verhalten zu befähigen, ihre Ressourcen zu stärken und eine möglichst gesunde physische und psychische Entwicklung zu fördern – auch unter schwierigen Lebensumständen. Um zu wissen, wo ihre Aktivitäten ansetzen sollen, muss sie sich auf Daten zum Gesundheitszustand der Jugendlichen im Kanton berufen können. Lokale Studien zur Gesundheit Jugendlicher gibt es wenige. Eine umso wichtigere Datenquelle sind deshalb die vorliegenden kantonsspezifischen Befragungsergebnisse.
Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft, Informationsdienst
Auskünfte:
Susanna Piccarreta, Gesundheitsförderung Baselland, Telefon 061 552 62 18
E-Mail: [email protected]
Liestal, 14. Juni 2012
Die Studienresultate stammen aus der internationalen HBSC-Studie 2010 (Health Behaviour in School-aged Children; www.hbsc.ch ), die in der Schweiz von Sucht Schweiz erhoben wird. Seitens der Gesundheitsförderung wurde zum zweiten Mal eine kantonsspezifische Auswertung der alle vier Jahre stattfindenden Umfrage veranlasst. Das Statistische Amt publiziert in ihrem Newsletter die in diesem Rahmen von ihnen ausgewerteten Daten. Es zeigen sich ähnliche Resultate wie in der Studie aus dem Jahr 2006 ( www.gesundheitsfoerderung.bl.ch ): Die Baselbieter Kinder sind gesund und mit ihrem Leben zufrieden, sie gehen mehrheitlich gerne zur Schule und sind zu über 80 Prozent der Meinung, dass die Schülerinnen und Schüler ihrer Klasse gerne zusammen sind. Während Jungen mehr Zeit für körperliche Aktivitäten sowie PC-Spiele oder Spielkonsole aufwenden, verbringen Mädchen mehr Zeit mit Kontaktpflege via Telefon und PC.
Für die Befragung wurden rund 1100 Baselbieter Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 15 Jahren zu ihrem Gesundheitsverhalten befragt. Mit dieser Stichprobenbefragung lassen sich Aussagen auf die Grundgesamtheit aller Baselbieter Kinder und Jugendlichen hochrechnen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass 90 Prozent der Kinder und Jugendlichen ihren Gesundheitszustand als gut oder ausgezeichnet bezeichnen und 85 Prozent mit sich selbst zufrieden sind. Die Zufriedenheit mit dem Leben wird auf einer Skala von 0 bis 10 (0 = schlechtestes Leben, 10 = bestes Leben) von 61 Prozent bei 8 bis 10 eingestuft. Mädchen schätzen ihren Gesundheitszustand negativer ein und sind mit ihrem Leben weniger zufrieden als Jungen. Zudem klagen sie häufiger über Beschwerden. Mit zunehmendem Alter sinkt die Zufriedenheit mit dem Leben der Jugendlichen, die Schule wird zunehmend als belastend empfunden und der Suchtmittelkontakt steigt im Alter von 14 und 15 Jahren an. Immerhin rauchen auch in diesem Alter rund 80 Prozent keine Zigaretten und ebenso viele haben noch nie Cannabis konsumiert.
Eine der Zielsetzungen der Gesundheitsförderung Baselland ist es, Kinder und Jugendliche zu einem gesunden Verhalten zu befähigen, ihre Ressourcen zu stärken und eine möglichst gesunde physische und psychische Entwicklung zu fördern – auch unter schwierigen Lebensumständen. Um zu wissen, wo ihre Aktivitäten ansetzen sollen, muss sie sich auf Daten zum Gesundheitszustand der Jugendlichen im Kanton berufen können. Lokale Studien zur Gesundheit Jugendlicher gibt es wenige. Eine umso wichtigere Datenquelle sind deshalb die vorliegenden kantonsspezifischen Befragungsergebnisse.
Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft, Informationsdienst
Auskünfte:
Susanna Piccarreta, Gesundheitsförderung Baselland, Telefon 061 552 62 18
E-Mail: [email protected]
Liestal, 14. Juni 2012