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Genuss aus Baselland am Ebenraintag 2016

08.09.2016

Liestal ist Schweizer Genussstadt 2016. Zu diesem Anlass bot der Ebenraintag heuer besondere Leckerbissen mit einem extra grossen Genuss-Bauernmarkt. 36 Marktfahrer haben die eindrückliche Vielfalt des kulinarischen Reichtums aus dem Baselbiet zum Genuss angeboten. Über 6500 Besucherinnen und Besucher strömten diesen Sonntag an den Ebenrain, ein neuer Rekord.

Rare Kartoffelsorten wie „Baselbieter Müsli“ oder „Parli“, angebaut von der Familie Weber aus Liestal. Zwetschgenjoghurt der Regio Molkerei Frenkendorf. Bio-Ur-Dinkel Kernotto der Familie Thommen aus Eptingen, Goldmedaillengewinner am Schweizer Wettbewerb der Regionalprodukte 2015. Fleisch und feine Würste der Familie Weber aus Hemmiken. Vielfach ausgezeichnete Obstbrände von Wirz Obstbau und Brennerei aus Reigoldswil. Weine aus Sissach, Baselbieter Bier. Diese und noch sehr viel mehr regionale Spezialitäten konnten die über 6500 Besucherinnen und Besucher am Ebenraintag 2016 geniessen und einkaufen. Am Ebenraintag erstmals zu bestaunen war eine Schaukäserei. Unter den zahlreichen kulinarischen Angeboten gab es auch frisch zubereitete Dinkelcrêpes aus der Ebenrain-Gastronomie.

„Der Ebenraintag hat sich zu einem bekannten Marktplatz für die fantastische Vielfalt und für den grossen kulinarischen Reichtum aus dem Baselbiet entwickelt“, freut sich Lukas Kilcher, Leiter des Landwirtschaftlichen  Zentrums Ebenrain. „Wir zeigen attraktive Beispiele regionaler Kulinarik und regionaler Wertschöpfung. Es ist unser Ziel, die Qualität und die Innovationskraft der Baselbieter Landwirtschaft und ihrer Produkte bekannter zu machen“, so Kilcher. Der heurige Ebenraintag stand ganz im Zeichen von Kulinarik aus Baselland, denn Liestal ist Schweizer Genussstadt 2016.

„Genuss aus Baselland“ stösst auf grosses Interesse

Zu diesem Anlass haben Baselland-Tourismus, die Stadt Liestal und das Landwirtschaftliche Zentrum Ebenrain die Marke „Genuss aus Baselland“ ins Leben gerufen. Die Marke stösst auf grosses Interesse: Innerhalb weniger Monate nutzen nicht nur Bauernbetriebe und Gemeinschaftsprojekte wie Posamenter und „Hochstamm läbt“ diese Marke, sondern auch Gasthöfe wie Alpbad in Sissach, Neubad in Binningen und der „Leue“ in Waldenburg. Neu zeichnen auch die Regio Molkerei und die Baselbieter Bäuerinnen Apero GmbH ihre Baselbieter Produkte mit der Marke „Genuss aus Baselland“ aus, beide präsent am Ebenraintag.

„Genuss aus Baselland ist eine Dachmarke, welche die Qualität und Vielfalt der Regionalprodukte aus Baselland kommuniziert“, so Lukas Kilcher. Die Marke bietet den Nutzern eine Kommunikationsplattform mit starker Botschaft. Mit der Marke können einzelne Produkte, gastronomische Angebote, Märkte und Anlässe ausgezeichnet werden. „Genuss aus Baselland“ setzt auf klare Kriterien sowie auf eine transparente und effiziente Überprüfung der Kriterien. Auskunft und Anmeldung am LZE: Frau Johanna Gysin, Tel. 061 552 21 37, johanna.gysin@bl.ch

Offenheit und unternehmerischer Geist: Leitbild Landwirtschaft beider Basel online

„Die Stärkung der Qualität und Vielfalt ist auch das Herzstück des Leitbilds Landwirtschaft beider Basel 2020“, so Lukas Kilcher. „Wir streben mit dem Leitbild eine unternehmerische, selbstbewusste und wirtschaftlich starke Landwirtschaft beider Basel an.“ Das Leitbild wurde vom LZE und vom Bauernverband beider Basel gemeinsam erarbeitet und von Regierungsrat in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft verabschiedet. Als Strategie des Regierungsrates für die Entwicklung der Land- und Ernährungswirtschaft beider Basel berücksichtigt es die markanten Entwicklungen und künftigen Herausforderungen in diesem Sektor und begegnet diesen mit Offenheit und unternehmerischem Geist. Besonders hervorzuheben ist die Notwendigkeit, Investitionen in die Land-  und Ernährungswirtschaft – sei es Fachwissen, nachhaltige Technologie oder Marktentwicklung.

Sowohl der Bauernverband beider Basel (BVBB) als auch das LZE setzen sich für die Entwicklung des Regionalmarkts ein, auch mit gemeinsamen Projekten. Ein Beispiel ist das Programm zur Förderung Baselbieter Spezialkulturen. Damit wollen der Bauernverband, der Baselbieter Obstverband und das LZE hochstehende und wertschöpfungsstarke Spezialkulturen in Region fördern. Rund 25 Projekte sind bereits in Umsetzung oder stehen kurz davor. Ein zweites Beispiel ist die sehr erfolgreiche Teilnahme am Schweizer Wettbewerb der Regionalprodukte 2015, bei dem Produzenten aus den beiden Basel 13 Medaillen gewonnen haben.

Dank der Grafikbasierten Darstellung spricht das Leitbild diverse Kanäle an. Heute geht das Leitbild online unter der Adresse landwirtschaft-beider-basel.ch. Mit dieser Form wollen das LZE und der Bauernverband auch Kreativität und Innovation ausdrücken – beides Qualitäten, die das Leitbild anspricht.

 

Weitere Informationen.

Bild Legende:
Ebenrain 1: Regierungspräsident Thomas Weber (rechts) im Gespräch mit Ambros Zurfluh, Präsident des Schafzuchtvereins Baselland und Umgebung
Bild Legende:
Markus Mächler, Käser aus Fehren, erklärt den Medien, auf was es bei der Produktion eines Regionalkäses ankommt.
Bild Legende:
Lukas Kilcher präsentiert die grosse Vielfalt an Produkten, welche mit der Regionalmarke Genuss aus Baselland ausgezeichnet.
Bild Legende:
Ebenrain 4: Kreisoberförster Ernst Spahr (links) erläutert Regierungspräsident Thomas Weber die Bibervorkommen im Kanton.

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