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Geborgen und frei; Schutz- und Freiräume für Kinder

17.11.2015

20. November 2015: Tag des Kindes



Jedes Jahr am 20. November – am internationalen Tag des Kindes – finden verschiedene Aktionen statt, welche auf die Kinderrechte und somit auf das Wohl der Kinder aufmerksam machen sollen. Gesundheitsförderung Baselland und die Arbeitsgruppe Familie und Kind organisieren an diesem Tag die alle zwei Jahre stattfindende Weiterbildung für Fachpersonen aus dem Frühbereich – dieses Jahr unter dem Titel „Geborgen und frei; Schutz- und Freiräume für Kinder“. Am Samstag, 21. November folgt eine Tagung in Zusammenarbeit mit Radix und den Kantonen Aargau und Solothurn, bei welcher ebenfalls die gesunde Entwicklung des Kindes im Vordergrund steht.  

Am 20. November 1989 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen das „Übereinkommen über die Rechte des Kindes“ verabschiedet. Die Kinderrechtskonvention gilt als UNO-Vertragswerk mit der weltweit grössten Akzeptanz. Praktisch alle Staaten der Welt haben das Übereinkommen ratifiziert.

Schutz- und Freiräume für Kinder
Stichworte wie Überbehütung, Helikopter-Eltern aber auch Vernachlässigung und Kuschelpädagogik  fallen häufig im Zusammenhang mit der Kindererziehung. Doch wie viel Freiraum braucht ein Kind, damit es sich gesund entwickeln kann, wo müssen Leitplanken gesetzt werden und wo gilt es, die Kleinen zu beschützen? Natürlich lassen sich diese Fragen nicht pauschal beantworten. Trotzdem versucht der von der Gesundheitsförderung Baselland und der Arbeitsgruppe Familie und Kind organisierte Weiterbildungstag im Schloss Ebenrain mit Vorträgen und Workshops das richtige Mass an Schutz bzw. Freiräumen mit Fachpersonen auszuloten und zu diskutieren.

Spielend Erfahrungsschätze sammeln
Unsere Kinder können nicht genug früh gefördert werden. Gemeint dabei ist jedoch nicht das „Frühchinesisch“, vielmehr geht es darum, dass für die Kindern eine gute Lernumgebung geschaffen wird, in der sie spielend ihre Erfahrungen sammeln können. Das freie Spiel wird oftmals unterschätzt. Gerade auch in Kitas und Kindergärten ist es wichtig, dass genügend Sequenzen für das freie Spiel in den Wochenplan einfliessen. Im freien Spiel machen Kinder elementare Erfahrungen und damit wichtige Schritte in ihrer kognitiven, psychosozialen und körperlichen Entwicklung. Mit Hilfe ihres Körpers entdecken sie die Welt. An der 7. Purzelbaumtagung zeigt die Hauptreferentin Prof. Dr. Margrit Stamm auf, weshalb das Spiel das Herzstück des frühen Lernens ist. Gleichzeitig warnt sie davor, dass aktuell sowohl im Elternhaus wie auch in Kitas und Kindergärten das freie Spiel nicht mehr genügend Gewicht erhält.

„Geborgen und frei“                                                          
Freitag, 20. November 2015                                                
08.30 Uhr bis 16.00 Uhr                                                       
Schloss Ebenrain, Sissach
> Programm                                                 

7. Purzelbaum-Tagung       
Samstag, 21. November 2015
08.00 Uhr bis 15.30 Uhr
Campus FHNW Brugg-Windisch

> Gesundheitsförderung BL

> Radix - Gesunde Schulen - Ernährung und Bewegung


Die zehn wichtigsten Kinderrechte sind:
  • Das Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung unabhängig von Religion, Herkunft und Geschlecht
  • Das Recht auf einen Namen und eine Staatszugehörigkeit
  • Das Recht auf Gesundheit
  • Das Recht auf Bildung und Ausbildung
  • Das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung
  • Das Recht, sich zu informieren , sich mitzuteilen, gehört zu werden und sich zu versammeln
  • Das Recht auf eine Privatsphäre und eine gewaltfreie Erziehung im Sinne der Gleichberechtigung und des Friedens
  • Das Recht auf sofortige Hilfe bei Katastrophen und Notlagen und auf Schutz vor Grausamkeit, Vernachlässigung, Ausnutzung und Verfolgung
  • Das Recht auf eine Familie, elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause
  • Das Recht auf Betreuung bei Behinderung
 
 
Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft, Kommunikation 

Weitere Informationen.

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