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16.10.2012
Gams-Jährling mit GPS-Sender versehen
Um das Wanderungsverhalten der Gämsen im Kanton Basel-Landschaft besser verstehen zu können, hat die Abteilung Veterinär-, Jagd- und Fischereiwesen vor kurzem einen Gams-Jährling mit einem Sender versehen.
Der einjährige Gamsbock wurde betäubt und mit einem Sender versehen. Dieser Sender liefert per GPS regelmässig durch SMS Angaben über seine Standorte, wodurch man ersehen kann, wie und wohin sich das Tier bewegt. Der Gams-Jährling hält sich aktuell zusammen mit weiteren Gemsen in einem Waldgebiet im Raum Grellingen/Pfeffingen/Duggingen auf. Der Gams-Jährling wurde ausgewählt, weil männliche Jungtiere in der Regel in einem Gamsrudel von älteren Böcken vertrieben werden oder das Rudel verlassen, um sich neue Reviere suchen.
Gämsen seit Ende 50er Jahre im Baselbiet
Die Behörden schätzen den derzeitigen Gämsbestand im Kanton Baselland auf 120 bis maximal 150 Tiere. Davon leben etwas mehr als die Hälfte im Oberbaselbiet im Raum Passwang-Bölchen-Schafmatt und rund 50 Tiere im Grossraum Blauen, wobei der Oberbaselbieter Bestand stark schwankt, weil die Tiere zwischen den Kantonen Baselland und Solothurn hin und her pendeln. Gämsen hat es schon im Mittelalter im Jura gegeben. Knochenfunde bei der Ruine Froburg und in Nenzlingen haben dies bestätigt. Im Mai 1959 wurden bei einer Lichtung unterhalb der Gerstelfluh bei Waldenburg die ersten zehn Gämsen ausgesetzt, vom damaligen Oberförster des Kantons Basel-Landschaft, Max Wälchli.
Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft, Informationsdienst
Liestal, 16. Oktober 2012
Der einjährige Gamsbock wurde betäubt und mit einem Sender versehen. Dieser Sender liefert per GPS regelmässig durch SMS Angaben über seine Standorte, wodurch man ersehen kann, wie und wohin sich das Tier bewegt. Der Gams-Jährling hält sich aktuell zusammen mit weiteren Gemsen in einem Waldgebiet im Raum Grellingen/Pfeffingen/Duggingen auf. Der Gams-Jährling wurde ausgewählt, weil männliche Jungtiere in der Regel in einem Gamsrudel von älteren Böcken vertrieben werden oder das Rudel verlassen, um sich neue Reviere suchen.
Gämsen seit Ende 50er Jahre im Baselbiet
Die Behörden schätzen den derzeitigen Gämsbestand im Kanton Baselland auf 120 bis maximal 150 Tiere. Davon leben etwas mehr als die Hälfte im Oberbaselbiet im Raum Passwang-Bölchen-Schafmatt und rund 50 Tiere im Grossraum Blauen, wobei der Oberbaselbieter Bestand stark schwankt, weil die Tiere zwischen den Kantonen Baselland und Solothurn hin und her pendeln. Gämsen hat es schon im Mittelalter im Jura gegeben. Knochenfunde bei der Ruine Froburg und in Nenzlingen haben dies bestätigt. Im Mai 1959 wurden bei einer Lichtung unterhalb der Gerstelfluh bei Waldenburg die ersten zehn Gämsen ausgesetzt, vom damaligen Oberförster des Kantons Basel-Landschaft, Max Wälchli.
Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft, Informationsdienst
Liestal, 16. Oktober 2012

