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Förderprogramm Hausärztenachwuchs wird ausgebaut

23.08.2017

Der Regierungsrat hat eine Vorlage zuhanden des Landrats für einen Verpflichtungskredit von 270'000 Franken jährlich verabschiedet. Dies zur Weiterführung und Aufstockung des Förderprogramms Hausärztenachwuchs. 

Eine wohnortsnahe medizinische Grundversorgung trägt zu einem qualitativ hochstehenden und insgesamt kostengünstigen Gesundheitswesen bei. Insbesondere die «Hausarztmedizin» ist ein wichtiger Pfeiler der ambulanten Grundversorgung. Zur Förderung des Hausärztenachwuchses hat der Kanton Basel-Landschaft seit 2009 Assistenzstellen in Hausarztpraxen mitfinanziert. Das Ziel, junge Ärztinnen und Ärzte dadurch für den Hausarztberuf zu motivieren, konnte erreicht werden. Das Programm erfreut sich grosser Beliebtheit. Die Nachfrage übersteigt bei Weitem das bestehende Angebot an Praxisassistenzen. 

Durch die geplante Aufstockung des Förderprogramms soll zudem einem allfälligen künftigen Mangel an Hausärztinnen und Hausärzten entgegengewirkt werden. Wir wissen, dass von den Ärztinnen und Ärzten, die bisher von der Praxisassistenz profitieren konnten, heute 70 Prozent in einer hausärztlichen Praxis und davon knapp 80 Prozent im Kanton Basel-Landschaft tätig sind. Dies ist nicht zuletzt der guten Zusammenarbeit des Kantons mit der Ärzteschaft, insbesondere dem universitären Zentrum für Hausarztmedizin beider Basel am Kantonsspital Baselland unter der Leitung von Herrn Prof. Andreas Zeller zu verdanken.  

Der Regierungsrat beantragt einen Verpflichtungskredit von 270'000 Franken jährlich auf drei Jahre (total 810'000 Franken) für die Weiterführung dieses Förderprogramms in den Jahren 2018 bis 2020. 

> Landratsvorlage

 

 

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