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Feuerbrand beim Kernobst: nur Siedlungsgebiet betroffen

30.06.2008
Die Entwicklung des Feuerbrands verläuft in diesem Jahr weniger dramatisch als 2007. Dies ist vorab auf das kühlere Wetter zurückzuführen. Wiederum ist im Kanton Basel-Landschaft bisher nur das Siedlungsgebiet von Feuerbrandinfektionen betroffen.
Die seriöse Überwachung im Siedlungsgebiet durch die Gemeinden bietet eine hohe Sicherheit, dass befallene Wirtspflanzen frühzeitig erkannt werden können. Die Verantwortlichen sind rasch vor Ort und nehmen die erste Triage zwischen möglichen und nicht möglichen Feuerbrandfällen vor. Dem Landwirtschaftlichen Zentrum Ebenrain in Sissach wurden bisher 46 Verdachtsfälle zur genaueren Prüfung weitergemeldet. In 14 Fällen waren die Pflanzen tatsächlich vom Feuerbrand befallen.
Infektionen wurden schwergewichtig in Oberwil, Zunzgen und Ramlinsburg festgestellt. Das heisse Wetter der letzten Tage bewirkte ein rasch erkennbares Krankheitsbild.
Bisher wurden nur Weissdorn, Feuerdorn und Quittenbäume befallen. Mit einem Befall bei Cotoneastern ist jedoch ebenfalls zu rechnen, weil diese Pflanzen während der idealen Infektionszeit nach Pfingsten in der Blüte standen. Bis heute sind allerdings noch keine infizierten Cotoneaster festgestellt worden.
Im Kanton Basel-Landschaft wurde in diesem Jahr zur Bekämpfung des Feuerbrandes kein Antibiotikum eingesetzt. Das Landwirtschaftliche Zentrum Ebenrain hatte zwar im Frühjahr fünf Obstproduzenten die Bewilligung zum Einsatz des Antibiotikums Streptomycin erteilt; alle fünf Produzenten verzichteten jedoch auf die Anwendung.
Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion, Informationsdienst
Weitere Auskünfte:
Pascal Simon, Landwirtschaftliches Zentrum Ebenrain, Sissach, Telefon 061 552 77 63
Liestal, 30. Juni 2008

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