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eHealth Nordwestschweiz: Trägerverein gegründet

06.01.2017

Im Rahmen von eHealth Nordwestschweiz und der damit zusammenhängenden Einführung des elektronischen Patientendossiers wurde gestern Abend in Basel der eHealth-Trägerverein NWCH gegründet. Der Verein trägt die Verantwortung für die Einführung und Weiterentwicklung von eHealth in der Region Nordwestschweiz und wird die elektronische Kommunikation im Gesundheitswesen der Region vorantreiben.

Die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft haben gemeinsam mit dem Universitätsspital Basel, dem St. Claraspital, dem Kantonsspital Baselland, den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel, dem Felix Platter-Spital sowie der Solothurner Spitäler AG die Basis für die Vereinsgründung erarbeitet. Mit der gestrigen Gründung haben die beteiligten Partner einen Meilenstein in der elektronischen Kommunikation im Gesundheitswesen der Nordwestschweiz erreicht: Mit der Gründung des eHealth-Trägervereins Nordwestschweiz entsteht ein Kommunikations- und Austauschgefäss, das sämtlichen Leistungserbringern und allen weiteren Interessierten zur Teilnahme offensteht und die Verantwortung für das Vorantreiben der elektronischen Kommunikation im Gesundheitswesen der Region trägt. Der Zweck des Vereins liegt in der Weiterentwicklung, Verbreitung und Finanzierung von eHealth im Raum Nordwestschweiz. Zentrale Punkte sind dabei die Standardisierung der elektronischen Kommunikation im Gesundheitswesen sowie die Koordination und Umsetzung von kantonalen, regionalen und nationalen Vorgaben, Zielen und Initiativen im Bereich eHealth. 

Insbesondere die voraussichtlich im Frühjahr 2017 bevorstehende Inkraftsetzung des Bundesgesetzes über das elektronische Patientendossier (EPDG) und die damit verbundene Verpflichtung der Spitäler, Pflegeheime und Geburtshäuser, bis 2020 respektive 2022 das elektronische Patientendossier (ePD) einzuführen, wird einen Schwerpunkt in den Vereinsaufgaben bilden. Die Gründung einer für die ePD-Einführung notwendigen Stammgemeinschaft sowie der darauf hinzielende ePD-Modellversuch im Kanton Basel-Stadt sind dabei Kernelemente. Der Modellversuch wird zu diesem Zweck vom Gesundheitsdepartement Basel-Stadt in den Trägerverein überführt und dort weiter vorangetrieben. Mit der Gründung soll nun die Verantwortung für eHealth zu den Leistungserbringern übergehen. Die involvierten Kantone begleiten den Verein und die Einführung des ePD eng als Mitglieder des Trägervereins.

Die Eröffnung eines eigenen elektronischen Patientendossiers ist freiwillig und kostenlos und ermöglicht Patientinnen und Patienten ebenso wie Gesundheitsfachpersonen, im Behandlungsfall Dokumente und Daten darin abzulegen. Unabhängig von Ort und Zeit können weitere Behandelnde auf das elektronische Patientendossier zugreifen, was zu einem qualitativ besseren, sicheren und effizienteren Behandlungsprozess führt. Wer Zugriffsrechte auf ihr persönliches ePD erhält, bestimmen die Patienten selbst. Sie sind so aktiv an Entscheidungen über ihr Gesundheitsverhalten und ihre Gesundheitsprobleme beteiligt und stärken damit ihre Gesundheitskompetenz.

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