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Digitalisierung im Bildungswesen als Kernthema

31.10.2019
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Regierungsrat Thomas Weber, Vorsteher der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft konnte rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie hochkarätige Referierende und Podiumsteilnehmer begrüssen.

Gestern Mittwoch, 30. Oktober 2019, fand das 4. Baselbieter Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsforum statt. Regierungsrat Thomas Weber konnte rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie hochkarätige Referierende und Podiumsteilnehmende begrüssen. Kernthema war die «Digitalisierung im Bildungswesen».

Welche Ansprüche stellen Unternehmungen, die sich im digitalen Wandel behaupten müssen, an die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeitenden? Wie muss eine Bildungslandschaft ausgestaltet werden, welche die Anforderungen des technologischen Wandels aus Sicht der Wirtschaft berücksichtigt? Das 4. Baselbieter Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsforum organisiert von der Standortförderung Baselland und dem Kantonalen Amt für Industrie- Gewerbe- und Arbeit (KIGA) drehte sich um das Kernthema «Digitalisierung im Bildungswesen». Die Dynamik des technologischen Wandels verlangt laufend neue Kompetenzen von Führungskräften und Mitarbeitenden: Neue fachliche Anforderungen in einer «4.0 Umgebung», komplexere Tätigkeiten und die vermehrte Übernahme von Eigenverantwortung prägen den Arbeitsalltag. Entscheidend für das Gelingen der Digitalisierung in Gesellschaft und Wirtschaft sind adäquate, den Erfordernissen gewachsene Grundbildungs-, Aus-, Fort- und Weiterbildungskonzepte.

Moderiert von Esther Keller diskutierten Unternehmensvertreter mit dem Leiter Volksschulen des Kantons Basel-Landschaft unter Einbezug des Publikums in Form verschiedener Live-Votings, in welchen die Schwerpunkte der digitalen Bildung bewertet werden konnten.

In der Diskussion wurden unter anderem folgende Aspekte herausgearbeitet: 

  • Die Gewährleistung einer nachhaltigen, soliden Grundbildung in den  Volksschulen ist die zentrale Grundlage für das lebenslange Lernen.
  • Die  bessere Vermittlung der Grundbegriffe des digitalen Denkens in der Schule bildet die Grundlage für die Adaption der Herausforderungen durch den technologischen Wandel.
  • Die Stärkung der dualen Berufsbildung, insbesondere die Förderung der technischen und gewerblich-industriellen Berufe, ist im Zeitalter des digitalen Wandels ein Gebot der Stunde.
  • Die Qualität der beruflichen Ausbildung kann und soll durch die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Bildungsinstitutionen (Förderrolle der Unternehmen) gefördert werden. Dazu gehört eine flexible Anpassung der Ausbildungsangebote und der Einsatz zeitgemässer ICT-basierter Instrumente. Es zeigt sich in der Diskussion aber auch, dass die Interaktion zwischen Lernenden und dem Lehrkörper andere Formen annimmt als im traditionellen Bildungsmodell. Und schliesslich soll und muss die Qualität der Berufslehre gerade in Zeiten rascher technologischer Veränderungen durch die Stärkung zentraler Ausbildungsinhalte (Allgemeinbildung, Sprachen, Kommunikation, Mathematik, Informatik) gesichert werden.
  • Das lebenslange Lernen und die Personalisierung der individuellen Karrieremodelle durch passgenaue zukunftsorientierte Aus-, Fort-. Und Weiterbildungsmodelle wurde ebenso herausgearbeitet wie die anhaltende Förderung der Berufsmaturität und Durchlässigkeit in universitäre Hochschulsysteme.

Referenten, Panellisten, Hintergrund
Das bereits 4. Baselbieter Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsforum BAWF in Folge wurde durch drei Einführungsreferate von Beat Voegtlin, Head of Department HR Concepts+Projects Endress+Hauser Gruppe, Dr. Matthias Nettekoven, Head Apprenticeship Training Basel/Kaiseraugst, Hoffmann-La Roche AG und Beat Lüthy, Leiter Amt für Volksschulen,
Bildungs-, Kultur und Sportdirektion Basel-Landschaft eröffnet. Welche Kompetenzen werden heute und in Zukunft vorausgesetzt, damit Arbeitskräfte in Unternehmungen, welche sich im digitalen Wandel befinden, einen Platz finden. Mit diesen Fragen beschäftigten sich die beiden Unternehmensvertreter.

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