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Deponie Feldreben: Behandlung des Felsgrundwassers

18.03.2013
Sanierung Deponie Feldreben
Zentraler Teil der Sanierung ist die Behandlung des Felsgrundwassers
Am 15. Runden Tisch zur Sanierung der ehemaligen Deponie Feldreben in Muttenz wurden verschiedene Vorgehensweisen zur Erstellung des Sanierungsprojekts vorgestellt . Sie unterscheiden sich in der zeitlichen Etappierung der Definition der Massnahmen, die zusätzlich zum zentralen Element der Sanierung, nämlich der Behandlung des kontaminierten Felsgrundwassers, vorzusehen sind. Nach dem aktuellen Fahrplan soll dem Runden Tisch im Mai die optimale Vorgehensweise zur Beschlussfassung empfohlen werden.
Geschäftsführer Bernhard Matter brachte dem Runden Tisch die zur Diskussion stehenden Vorgehensweisen zur Sanierung der Deponie Feldreben zur Kenntnis. Es handelt es sich um folgende Vorschläge:
  • Grundwasserbehandlung und Teilaushub.
  • Grundwasserbehandlung und Entscheid über Teilaushub und/oder weiterer zweckmässiger Sanierungsmassnahmen aufgrund der Erkenntnisse nach zwei bis fünf Jahren Betrieb.
  • Grundwasserbehandlung und zusätzliche Abklärungen hinsichtlich weiterer zweckmässiger Sanierungsmassnahmen.
Die Grundwasserbehandlung wird von allen Experten als wichtigste Massnahme erachtet, da sich mittlerweilen im Fels unterhalb der Deponie ein überwiegender Anteil der Schadstoffe befinden.
Der Entscheid, nach welchem Konzept das Sanierungsprojekt eingereicht werden wird, erfolgt auf Basis von wissenschaftlichen Methoden und soll dem Runden Tisch im Mai 2013 mit einer begründeten Empfehlung vorgelegt werden.
Nach dem Grobterminplan für den Sanierungsprozess kann mit den Sanierungsarbeiten frühestens im Sommer 2014 begonnen werden. Eine Kombination mit den Bauarbeiten im Zusam­menhang mit der Nachnutzung des Areals wird angestrebt. Die Installation und der Betrieb der Grundwasserbehandlung können eventuell schon früher in Angriff genommen werden.
Der Runde Tisch zur Sanierung der Deponie Feldreben fand am Freitag, 15. März 2013, zum insgesamt 15. Mal statt. Der Runde Tisch tagte diesmal wieder in Dornach SO erstmals unter der Leitung von Regierungsrat Isaac Reber (BL), welcher den Runden Tisch ad interim leitet und in dieser Funktion den verstorbenen Regierungsrat Peter Zwick ersetzt. Teilnehmer waren neben Regierungsrat Christoph Brutschin (BS) hochrangige Vertreter der Firmen Syngenta, Novartis und BASF, des Gemeinderats Muttenz sowie des Bundesamts für Umwelt und der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt.
Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft, Informationsdienst         

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