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06.06.2014
Buchenlaub verfärbt sich braun
Buchenlaub verfärbt sich braun – Unmittelbare Gefahr ist nicht gegeben
Der Buchenspringrüssler (Rhynchaeus fagi) sorgt derzeit vermehrt für ein Absterben des Buchenlaubs. Teilweise sind ganze Kronen braun verfärbt.
Auffälligstes Symptom für das Wirken des Buchenspringsrüsslers (Rhynchaeus fagi) sind braun verfärbte, welke Buchenblätter. Betroffen sind Buchen in jedem Alter. Der Käfer macht an den Blättern seinen Reifefrass. Zuvor bohrt er bereits im Larvenstadium innerhalb der Buchenblätter. Der Käfer selbst fällt weniger auf, erst ist nur zwei bis zweieinhalb Millimeter gross. Bei feuchter Witterung kann zusätzlich eine Pilzkrankheit (Buchenblattbräune) in den geschädigten Blättern eine Verfärbung hervorrufen.
Der Buchenspringrüssler ist ein konstanter Bewohner in Buchenwäldern. In den vergangenen Jahren hat sich sein Auftreten in der Schweiz jedoch verstärkt. In diesem Jahr ist die Anwesenheit besonders deutlich sichtbar. Eine unmittelbare Gefahr ist für die Buchenbestände jedoch nicht gegeben. Die Bäume werden hingegen in Ihrem Wachstum eingeschränkt. Wegen der geringeren Blattmasse steht dem Baum eine kleinere „Produktionsfläche“ zur Verfügung. Konkret bedeutet dies: Mit der abnehmenden Blattmasse verkleinert sich die Assimilationsfläche. Dadurch kann der Baum weniger CO2 aufnehmen. Er produziert somit weniger Sauerstoff und lagert weniger Kohlenstoff ein, dem Hauptbestandteil von Holz. Die Buchenmast kann ebenfalls geringer ausfallen, da die Bucheckern bereits unreif zu Boden fallen könnten.
Eine Beeinträchtigung der Vitalität einzelner Buchen ist allenfalls nach mehrjährigem starken Befall durch den Buchenspringrüssler zu erwarten. Teilweise werden auch andere Baumarten (Weide, Birke, Esche, Obstbäume) befallen. Massnahmen sind nicht möglich, und insbesondere im Wald, auch nicht sinnvoll.
Amt für Wald beider Basel
Auffälligstes Symptom für das Wirken des Buchenspringsrüsslers (Rhynchaeus fagi) sind braun verfärbte, welke Buchenblätter. Betroffen sind Buchen in jedem Alter. Der Käfer macht an den Blättern seinen Reifefrass. Zuvor bohrt er bereits im Larvenstadium innerhalb der Buchenblätter. Der Käfer selbst fällt weniger auf, erst ist nur zwei bis zweieinhalb Millimeter gross. Bei feuchter Witterung kann zusätzlich eine Pilzkrankheit (Buchenblattbräune) in den geschädigten Blättern eine Verfärbung hervorrufen.
Der Buchenspringrüssler ist ein konstanter Bewohner in Buchenwäldern. In den vergangenen Jahren hat sich sein Auftreten in der Schweiz jedoch verstärkt. In diesem Jahr ist die Anwesenheit besonders deutlich sichtbar. Eine unmittelbare Gefahr ist für die Buchenbestände jedoch nicht gegeben. Die Bäume werden hingegen in Ihrem Wachstum eingeschränkt. Wegen der geringeren Blattmasse steht dem Baum eine kleinere „Produktionsfläche“ zur Verfügung. Konkret bedeutet dies: Mit der abnehmenden Blattmasse verkleinert sich die Assimilationsfläche. Dadurch kann der Baum weniger CO2 aufnehmen. Er produziert somit weniger Sauerstoff und lagert weniger Kohlenstoff ein, dem Hauptbestandteil von Holz. Die Buchenmast kann ebenfalls geringer ausfallen, da die Bucheckern bereits unreif zu Boden fallen könnten.
Eine Beeinträchtigung der Vitalität einzelner Buchen ist allenfalls nach mehrjährigem starken Befall durch den Buchenspringrüssler zu erwarten. Teilweise werden auch andere Baumarten (Weide, Birke, Esche, Obstbäume) befallen. Massnahmen sind nicht möglich, und insbesondere im Wald, auch nicht sinnvoll.
Amt für Wald beider Basel
