Navigieren auf baselland.ch

Benutzerspezifische Werkzeuge

Inhalts Navigation

Sie sind hier: Startseite / Politik und Behörden / Direktionen / Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion / Medienmitteilungen / Aufhebung des Fischereiverbotes in der Birs; Einschränkung der Fischerei auf der ganzen Fliessstrecke der Birs

Aufhebung des Fischereiverbotes in der Birs; Einschränkung der Fischerei auf der ganzen Fliessstrecke der Birs

30.07.2008
Im April 2008 hat die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion ein Fischereiverbot in der Birs von der Kantonsgrenze zum Kanton Jura bis zum Wasserfall in Laufen aufgrund erhöhter Werte an  polychlorierten Dibenzodioxinen, Dibenzofuranen (PCDD/PCDF) und dioxinähnlichen polychlorierte Biphenylen (diox PCB) sowie auch weiterer polychlorierter Biphenyle (PCB) verfügt. Die Ergebnisse der angeordneten weiteren Fischuntersuchungen liegen vor. Diese bestätigen die Befunde aus den ersten Untersuchungen, zeigen aber auf, dass die PCB-Belastung in den Fischen altersabhängig zunimmt. Gestützt auf die Untersuchungsergebnisse hat die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion das Fangverbot wie folgt gelockert und präzisiert:
1. Auf der ganzen Fliessstrecke der Birs dürfen Bachforellen bis zu einer Grösse von 30 cm uneingeschränkt gefangen, verzehrt und an Dritte abgegeben werden.
2. Auf der ganzen Fliessstrecke der Birs dürfen Bachforellen, grösser als 35 cm nicht gefangen und nicht verzehrt werden. Solche gefangenen Bachforellen sind in das Gewässer zurückzusetzen; davon ausgenommen ist die Verwendung als Trophaenfisch.
3. Auf der Fliessstrecke der Birs unterhalb des Wasserfalls in Laufen bis zur Birsbrücke beim Schloss Angenstein dürfen Bachforellen bis zu einer Grösse von 35 cm uneingeschränkt gefangen, verzehrt und an Dritte abgegeben werden.
4. Auf den beiden Fliesstrecken der Birs von der Kantonsgrenze zum Kanton Jura bis zum Wasserfall in Laufen und ab der Birsbrücke Angenstein in Aesch bis zur Mündung in den Rhein dürfen Bachforellen zwischen 31 und 35 cm gefangen und auf eigene Verantwortung verzehrt werden. Es wird abgeraten, mehr als ein Fisch dieser Grössenklasse pro Monat zu essen. Die Abgabe von Fischen  dieser Grössenklasse an Dritte ist verboten.
5. Aeschen in der Grössenklasse von 30 bis 35 cm dürfen unterhalb des Wasserfalls Laufen gefangen, verzehrt und an Dritte abgegeben werden. Grössere Aeschen sind in das Gewässer zurückzusetzen; davon ausgenommen ist die Verwendung als Trophaenfisch.
6. Aeschen oberhalb des Wasserfalls Laufen dürfen nicht gefangen und nicht verzehrt werden. Gefangene Aeschen sind in das Gewässer zurückzusetzen; davon ausgenommen ist die Verwendung als Trophaenfisch.
7. Auf der Fliessstrecke der Birs ab der Birsbrücke Angenstein in Aesch bis zur Mündung in den Rhein dürfen Barben nicht gefangen und nicht verzehrt werden. Gefangene Barben sind in das Gewässer zurückzusetzen; davon ausgenommen ist die Verwendung als Trophaenfisch.
8. Auf der Fliessstrecke der Birs von der Kantonsgrenze zum Kanton Jura bis zur Birsbrücke Angenstein in Aesch dürfen Barben gefangen und auf eigene Verantwortung verzehrt werden. Es wird abgeraten, mehr als ein Fisch dieser Grössenklasse pro Monat zu essen. Die Abgabe von Fischen dieser Grössenklasse an Dritte ist verboten.
Weitere Auskünfte:
Dr. Ignaz Bloch, Kantonstierarzt BL, Telefon 061 552 59 23

Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion, Informationsdienst
Liestal, 30. Juli 2008

Weitere Informationen.

Fusszeile