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17.08.2012
Auf der Suche nach alten Rebsorten
Aufruf an die Bevölkerung der Kantone Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn
Im Rahmen des "Nationalen Aktionsplanes zur Erhaltung der genetischen Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft" erfolgt in diesem Jahr ein besonderer Aufruf für die Kantone Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn zur Suche alter und vergessener Rebsorten. Dazu wendet sich die Fachstelle Spezialkulturen Baselland an die ganze Bevölkerung, mögliche Standorte zu melden.
Was sind "alte Rebsorten"?
Als alt werden Rebsorten bezeichnet, die früher in der Schweiz von Bedeutung waren. Heute findet man solche Sorten noch vorwiegend an Haus- oder Scheunenfassaden oder in Gärten von Privatpersonen. Meist ist der Name der Rebe nicht mehr bekannt. Wer also bei sich solche Standorte von alten Rebstöcken hat, soll sich doch auf der Fachstelle für Weinbau melden. Willkommen sind vor allem Meldungen von einzelnen alten Rebstöcken, von denen angenommen wird, dass diese älter als 60 Jahre alt sind.
Nationaler Aktionsplan zum Erhalt von Kulturpflanzen
Der nationale Aktionsplan basiert auf dem Globalen Aktionsplan und bezweckt die Erhaltung und langfristige Nutzung der pflanzengenetischen Ressourcen. Neben der Identifikation sollen dabei auch agronomischen Eigenschaften, wie zum Beispiel die Krankheitsanfälligkeit erfasst werden. Die Beschreibung der Eigenschaften dient u.a. dazu, diese Wiederentdeckungen für die Züchtung und die nachhaltige Nutzung interessant zu machen. Dadurch wird ein wichtiger Beitrag für eine Ausdehnung und Verbesserung der genetischen Basis von Kulturarten geleistet.
Sortenbestimmungstag am 20. September 2012 in Hallau (SH)
Aufgrund der eingegangenen Meldungen werden Standorte und Beschreibung der Rebe aufgenommen. Im Laufe des Spätsommers erfolgt die Probennahme vor Ort. Sämtliche Informationen werden dann am Rebsortenbestimmungstag in Hallau (SH) vom 20. September 2012 durch ein international anerkanntes Spezialistenteam analyisiert und ausgewertet. Gut möglich, dass auch aus den Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn bisher vergessen gegangene Rebsorten wiederentdeckt werden.
Kontakt für Standortmeldungen
(Rufen Sie uns an oder senden Sie eine E-Mail):
Fachstelle Spezialkulturen BL
Ebenrainweg 27
4450 Sissach
Tel. 061 552 21 29
Mail: [email protected]
Weitere Auskünfte:
Andreas Buser, Landw. Zentrum Ebenrain (Rebbaukommissär, Tel. 061 552 21 29)
Was sind "alte Rebsorten"?
Als alt werden Rebsorten bezeichnet, die früher in der Schweiz von Bedeutung waren. Heute findet man solche Sorten noch vorwiegend an Haus- oder Scheunenfassaden oder in Gärten von Privatpersonen. Meist ist der Name der Rebe nicht mehr bekannt. Wer also bei sich solche Standorte von alten Rebstöcken hat, soll sich doch auf der Fachstelle für Weinbau melden. Willkommen sind vor allem Meldungen von einzelnen alten Rebstöcken, von denen angenommen wird, dass diese älter als 60 Jahre alt sind.
Nationaler Aktionsplan zum Erhalt von Kulturpflanzen
Der nationale Aktionsplan basiert auf dem Globalen Aktionsplan und bezweckt die Erhaltung und langfristige Nutzung der pflanzengenetischen Ressourcen. Neben der Identifikation sollen dabei auch agronomischen Eigenschaften, wie zum Beispiel die Krankheitsanfälligkeit erfasst werden. Die Beschreibung der Eigenschaften dient u.a. dazu, diese Wiederentdeckungen für die Züchtung und die nachhaltige Nutzung interessant zu machen. Dadurch wird ein wichtiger Beitrag für eine Ausdehnung und Verbesserung der genetischen Basis von Kulturarten geleistet.
Sortenbestimmungstag am 20. September 2012 in Hallau (SH)
Aufgrund der eingegangenen Meldungen werden Standorte und Beschreibung der Rebe aufgenommen. Im Laufe des Spätsommers erfolgt die Probennahme vor Ort. Sämtliche Informationen werden dann am Rebsortenbestimmungstag in Hallau (SH) vom 20. September 2012 durch ein international anerkanntes Spezialistenteam analyisiert und ausgewertet. Gut möglich, dass auch aus den Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn bisher vergessen gegangene Rebsorten wiederentdeckt werden.
Kontakt für Standortmeldungen
(Rufen Sie uns an oder senden Sie eine E-Mail):
Fachstelle Spezialkulturen BL
Ebenrainweg 27
4450 Sissach
Tel. 061 552 21 29
Mail: [email protected]
Weitere Auskünfte:
Andreas Buser, Landw. Zentrum Ebenrain (Rebbaukommissär, Tel. 061 552 21 29)

Alte Rebe an einer Scheunenfassade (Bild: B. Oppliger) |

Alte Rebe an einer Hausfassade |