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3D-Tagung 2018 - Das Körperbild ist ein wichtiger Teil der Identität

01.02.2018

Die Volkswirtschaft- und Gesundheitsdirektion, die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion und die Sicherheitsdirektion haben am Mittwoch, 31. Januar 2018, zur 13. 3D-Tagung im Kultur- und Sportzentrum Kuspo in Münchenstein eingeladen. In Fachreferaten und vertiefenden Workshops wurde das Thema „Körperbild“ und wie Jugendliche damit umgehen von verschiedenen Seiten beleuchtet. 

Das Körperbild entsteht durch die gesammelten Erfahrungen mit dem eigenen Körper und ist ein wichtiger Teil der Identität. Die Unzufriedenheit mit dem Körper ist ein sehr bedeutender Risikofaktor für Diätverhalten, weniger Bewegung und für die Entwicklung von Essstörungen. Die Auseinandersetzung mit dem Körperbild von Kindern und Jugendlichen, aber auch mit dem eigenen Körperbild, ist daher ein wichtiger Bestandteil in der Gesundheitsprävention.

Körperbilder: Ein Thema zwischen Jugendlichen und Erwachsenen
Durch die Tagung zog sich die Frage nach der Umsetzung in die Praxis. Wie geht man mit Jugendlichen um, bei denen man ein negatives Körperbild vermutet oder bei denen sich bereits gesundheitsschädliche Folgen zeigen? Die anwesenden Fachleute waren sich einig: das Wichtigste ist, das anzusprechen, was man beobachtet und wahrnimmt ohne dabei zu werten oder stigmatisieren und mit dem Jugendlichen in Kontakt zu bleiben. Erziehungsberechtigte oder Lehrpersonen können Unterstützung anbieten ohne die Probleme lösen zu müssen und überlassen  die therapeutische Behandlung den ausgebildeten Fachleuten.  

Schrecken oder Chance von digitalen Körperbildern in den sozialen Medien
Der Mediengebrauch von Jugendlichen wird in der Öffentlichkeit zumeist problematisch eingeschätzt. Viele Erwachsener sind auf die negativen Aspekte der Darstellung des Körperbildes in den sozialen Medien wie Nacktbilder fokussiert. Dabei handelt es sich bei dem ausgeprägten Interesse für den eigenen Körper um ein typisches Phänomen der Adoleszenz. Die Nutzung der digitalen Medien ist eine starke Ressource für Jugendliche, ihre Identität zu bilden. Die Tagung gab Anregungen, das negative Bild zu hinterfragen und die positiven Seiten von digitalen Körperbildern zu erkennen.

Authentisch und zufrieden mit seinem Körper
Ein positives Körperbild und ein gutes Selbstwertgefühl sind eng miteinander verknüpft. Ein gesunder Umgang mit dem eigenen Körper, Wohlbefinden, Freude an Bewegung und das Geniessen des Lebens sollten im Fokus stehen. Diese Haltung wurde nicht nur in den Fachvorträgen postuliert, sondern auch in den verschiedenen Workshops und Gesprächsrunden geteilt: Selber authentisch und zufrieden mit dem eigenen Körper sein, seine Vorbildfunktion wahrnehmen und dadurch eine Vielfalt an Schönheitsidealen vorleben, stärkt Kinder und Jugendliche in ihren Ressourcen und bereitet sie auf einen gesunden Umgang mit ihrem Körper vor.

Informationen zur Tagung sowie Präsentationen, Materialien etc. finden Sie ab dem 7. Februar 2018 auf: www.3d-tagung.bl.ch; Tagungsprogramm ist hier einzusehen.

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