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„ErnährungPlus“ – Mehr als Essen und Trinken

20.09.2013
„ErnährungPlus“ ist ein Programm des Landwirtschaftlichen Zentrums Ebenrain (LZE), das  eine Palette von Angeboten für die Baselbieter Bevölkerung rund um das Thema ausgewogene Ernährung bietet. Im Beisein von Nationalratspräsidentin Maya Graf und Regierungsrat Thomas Weber wurde das Programm heute in Sissach gestartet.
Das Programm „ ErnährungPlus “ bietet eine Palette von Angeboten für die Baselbieter Bevölkerung rund um das Thema ausgewogene Ernährung und beeinhaltet auch Themen der Haushaltführung und der Gartenpflege. „ErnährungPlus“ brauche es, weil 30 Prozent der Schweizer Bevölkerung nichts in der eigenen Ernährung beachten würden, führte Programmleiterin Barbara Suter aus. Im Jahr 2009 seien in der Schweiz 5755 Millionen Franken Gesundheitskosten auf Übergewicht/ Adipositas zurückgeführt worden. Das stelle gegenüber 2004 eine Verdoppelung dar. Die Angebote von ErnährungPlus fördern Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten in Ernährung auf unterschiedlichsten Ebenen.
Gesunde Ernährung hänge sehr eng mit der Gesundheit selber zusammen, sagte Thomas Weber, Vorsteher der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektor des Kantons Basel-Landschaft. Wer sich also gesund und ausgewogen ernähre, dem gehe es gut, er sei leistungsfähig und sei auch weniger oft krank. Als Landwirtschaftsdirektor dieses Kantons plädiere er vehement dafür, Lebensmittel von hier zu kaufen; wenn nicht bei den Bauern direkt, dann doch bei den Läden und Grossverteilern, die Produkte aus der Region führen. Neben der gesundheitspolitischen Komponente habe das Thema eindeutig auch volkswirtschaftliche und ökologische Auswirkungen. Es hängen Arbeits- und Ausbildungsplätze daran,  die Wege sind kurz, lange Transporte entfallen. Weber: „Mir ist ein aus regionaler Milch hergestellter Käse viel lieber als ein Industriekäse, der irgendwo im EU-Raum produziert wurde.“
Nationalratspräsidentin Maya Graf betonte die Wichtigkeit des Themas Ernährung für die Bereiche Gesundheit, Umwelt und Wirtschaftlichkeit. Graf:  „Mit meinem Einkauf entscheide ich, wie produziert wird und ob Umwelt geschont und Tiere artgerecht gehalten werden. So wie ich esse – so sieht die Landwirtschaft aus.“ Lebensmittel, auch Bio-Produkte, seien dann günstig, wenn sie nicht zu stark verarbeitet und lokal seien. Zum Beispiel frische Rüebli, Eier, Zwetschgen, Brot, Käse direkt vom Marktstand oder Bauernhof, sagte Graf. „Gesundes Essen kann einfach zubereitet werden.“
Werner Mahrer, Leiter des Landwirtschaftlichen Zentrums Ebenrain, erinnerte daran, dass im Kantonalen Landwirtschaftsgesetz unter Paragraf sieben, Absatz zwei, verbindlich festgehalten ist, dass der Kanton die hauswirtschaftliche Weiterbildung für die bäuerliche und die übrige Bevölkerung anbietet. Wörtlich heisst es: „Diese umfasst Informationen, Kurse und Beratung für ausgewogene Ernährung sowie wirtschaftliche und umweltfreundliche Haushaltführung.“
 
Die Teilnehmenden kamen auch in den Genuss einer "sensorischen Übung". An drei Posten konnten die Teilnehmenden erstaunliches zum Thema „was passiert, wenn ein Sinn getäuscht respektive ausgeschaltet wird" erleben. Zum Beispiel konnten verschiedene Getränke verglichen werden, ohne dass man diese sieht.
Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft, Informationsdienst     

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