- Basel-Landschaft
- Organisation
- Direktionen
- Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion
- Medienmitteilungen
- „Avenir VGD“: Schärfung des Profils und Stärkung der Organisation
27.08.2014
„Avenir VGD“: Schärfung des Profils und Stärkung der Organisation
Im Projekt „AVENIR VGD“ ist ein wichtiger Meilenstein erreicht: Die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion VGD soll neu organisiert werden. Seit August 2013 läuft der Strategie- und Organisationsentwicklungsprozess. Ziel des VGD-Vorstehers, Regierungsrat Thomas Weber, ist es, die VGD mit ihren Dienststellen für die zukünftigen Herausforderungen fit zu machen. Die Regierung unterbreitet dem Landrat nun eine entsprechende Vorlage. Die VGD soll zukünftig sieben statt sechs Dienststellen umfassen, darunter neu ein Amt für Gesundheit und ein Amt für Volkswirtschaft.
Im Oktober 2013 hat der neu im Amt angetretene Vorsteher Thomas Weber über seine ersten 100 tage referiert. Ein Schwerpunkt bildete dabei das Projekt „AVENIR VGD“, ein Strategie- und Organisationsentwicklungsprojekt, das die VGD fit für die Zukunft machen soll. Bis Ende 2015 soll das Projekt abgeschlossen sein. Erste Ergebnisse liegen heute schon vor: Die VGD soll neu sieben statt sechs Dienststellen umfassen. Dies ergibt sich vor allem durch eine Entschlackung des Generalsekretariats, das heute nicht nur Stabs- sondern auch wesentliche Linienaufgaben wahrnimmt.
Im Oktober 2013 hat der neu im Amt angetretene Vorsteher Thomas Weber über seine ersten 100 tage referiert. Ein Schwerpunkt bildete dabei das Projekt „AVENIR VGD“, ein Strategie- und Organisationsentwicklungsprojekt, das die VGD fit für die Zukunft machen soll. Bis Ende 2015 soll das Projekt abgeschlossen sein. Erste Ergebnisse liegen heute schon vor: Die VGD soll neu sieben statt sechs Dienststellen umfassen. Dies ergibt sich vor allem durch eine Entschlackung des Generalsekretariats, das heute nicht nur Stabs- sondern auch wesentliche Linienaufgaben wahrnimmt.
- Neu soll die bisherige, durch den Kantonsarzt geleitete Hauptabteilung Gesundheit des Generalsekretariats in ein Amt für Gesundheit überführt werden.
- Die Aufgaben des Veterinärwesens (Tierseuchenprophylaxe, Tierseuchenbekämpfung, Schlachttieruntersuchung, Fleischkontrolle, Tierschutz und Hundefachstelle) sollen integral mit jenen des kantonalen Labors zusammengelegt werden. Neu entsteht ein Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen .
- Die Aufgaben der Hauptabteilungen Volkswirtschaft und der Wirtschaftsförderung sollen mit jenen des Kantonalen Amts für Industrie, Gewerbe und Arbeit (KIGA) zusammengelegt und in ein Amt für Volkswirtschaft überführt werden.
- Die Aufgaben Jagd und Fischerei (zusammengefasst "Wildtiermanagement") werden aus dem Generalsekretariat mit den Aufgaben des Amts für Wald beider Basel zusammengelegt. Es ist vorgesehen, die bereits bisher ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem Nachbarkanton Basel-Stadt aufrecht zu erhalten bzw. im Bereich Wildtiermanagement auszubauen. Erste Gespräche hierzu sind im Gange.
- In das Landwirtschaftliche Zentrum Ebenrain (LZE) soll, gestützt auf eingehende Abklärungen parallel zu AVENIR VGD und im Einvernehmen mit der BUD, die Abteilung Natur und Landschaft aus der Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) integriert werden.
Volkswirtschaft, Landschaft und Gesundheit
Dem Antrag an den Landrat ging ein intensiver Analyse- und Strategieprozess voraus. Die wichtigste Erkenntnisse: Die Kernaufgaben der VGD liegen in den drei Handlungsfeldern Volkswirtschaft, Landschaft und Gesundheit. Die Direktion beherrscht ihre Themen fachlich weitgehend. Hingegen fehlte es zuweilen an einer klaren strategischen Ausrichtung, mit der Konsequenz, dass die Dienstleistungen oft nicht adressatengerecht für die verschiedenen Anspruchsgruppen aufbereitet wurden.
Ziel des VGD-Vorstehers ist es deshalb, dass die VGD in den drei Handlungsfeldern ihre Rolle in der kantonalen Verwaltung als kompetente und federführende Direktion schärft. Zudem haben die Analysen gezeigt, dass in der Kombination der drei Handlungsfelder Volkswirtschaft, Landschaft und Gesundheit bereits heute Synergien bestehen, die zukünftig verstärkt bearbeitet werden sollen, um zusätzlichen Mehrwert für die Unternehmen, die Haushalte und Familien sowie die Partner zu schaffen. Sei es beispielsweise zwischen der Landschaft und der Gesundheit beim Thema Gesundheitsförderung und Ernährung oder zwischen der Volkswirtschaft und der Gesundheit beim Thema Life Sciences bzw. Gesundheitswirtschaft.
Derzeit laufen in den Dienststellen interne Vorbereitungen. Nach positiver Beschlussfassung des Landrats werden die konkreten Umsetzungsschritte an die Hand genommen. Parallel zur organisatorischen Neuausrichtung wird die letzte Phase der Stretegieentwicklung an die Hand genommen: So sind die Dienststellen der VGD derzeit daran, aus den Direktionszielen abgeleitet ihre Ziele und Strategien zu formulieren.
Anliegen der GPK aufgenommen
Spätestens Ende 2015 wird auch die letzte Dienststelle strategisch sauber ausgerichtet sein. Mit der nunvorliegenden Neuorganisation werden auch die Empfehlungen der Geschäftsprüfungskommission (GPK) aufgenommen. Diese hat in ihrem Bericht an den Landrat vom 26. April 2012 ( 2012-122 ) darauf hingewiesen, dass innerhalb der Organisation der VGD einige Schwachstellen vorliegen. Die GPK kam in ihrem Bericht unter anderem zum Schluss, dass die Strukturen innerhalb der VGD differenziert zu hinterfragen sind.
Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft, Kommunikation
Liestal, 27. August 2014