Navigieren auf Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung

Benutzerspezifische Werkzeuge

Inhalts Navigation

Sie sind hier: Startseite / Natur / Naturschutz / Naturschutz im Wald

Naturschutz im Wald

Das Programm "Naturschutz im Wald" wird im Kanton Basel-Landschaft seit 1998 in Zusammenarbeit mit dem Forstamt beider Basel umgesetzt. Ziele dieses Programms sind die Erhaltung der naturschutzfachlich bedeutsamen Waldstandorte, die Förderung der Waldbiodiversität und der Schutz von seltenen und gefährdeten Arten. Die Ausscheidung von Waldnaturschutzgebieten (Waldreservaten) stützt sich auf das Waldreservatskonzept von 2003, welches die Objekte von regionaler und nationaler Bedeutung bezeichnet. Diese Grundlage wurde von der Abteilung Natur und Landschaft zusammen mit dem Forstamt beider Basel erarbeitet.


Bedeutsam sind Kalk-Buchenwälder (insbesondere Weissseggen-Buchenwald), Buchen-Mischwälder, Linden-Ahorn-Wälder, Flaumeichenwälder und Föhren-Wälder. Zur Förderung der Waldbiodiversität werden folgende Ziele angestrebt:


Erhöhung des Alt- und Totholzanteils (Altholzinseln, Naturwaldreservate mit Nutzungsverzicht)
- Förderung Lichter Wälder
- Förderung strukturreicher Waldbestände (Dauerwald, Mittel- und Niederwald)
- Förderung eichenreicher Bestände
- Förderung seltener Arten
- Aufwertung von Waldrändern


Ende 2011 waren rund 3'170 ha geschützt, was einem Anteil von 14,8% der Waldfläche entspricht. Die Unterschutzstellungen erfolgen auf Antrag der Waldeigentümer (vor allem Bürgergemeinden). Die Schutzziele für die einzelnen Objekte werden gemeinsam festgelegt. Gestützt darauf wird die Höhe einer allfälligen Abgeltung ermittelt (Minderertragsentschädigung). Grundlage dazu bilden das Abgeltungsmodell von 1997 sowie die Verordnung über die Vergütung von Naturschutzmassnahmen im Wald.


Auch Schutzmassnahmen für die Felsfauna und -flora werden sukzessive im Rahmen der Ausweisung von Wald-Naturschutzgebieten festgelegt. Zur Lösung von Interessenkonflikten in Klettergebieten fanden gemeinsame Gelände-Begehungen mit den jeweiligen Grundeigentümern, dem Forstdienst, den Kletterverbänden und den Naturschutzverbänden statt. Die vereinbarten Massnahmen werden für die einzelnen Gebiete in Kletter-Konzepten festgehalten und kontinuierlich umgesetzt.


Weitere Informationen.

Adresse

Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft,
Natur und Ernährung
Ebenrainweg 27
4450 Sissach

Lageplan
 
Tel. 061 552 21 21
Fax 061 552 21 55

 
Telefonzentrale
07.45 - 11.45 und 13.30 - 16.30 Uhr

Kontaktstellen

Fusszeile