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Warum ein naturnaher Garten

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Von einem naturnahen Garten profitieren nicht nur Pflanzen und Tiere, auch die Menschen können sich an der wilden Schönheit des naturnahen Gartens erfreuen. Willkommene Gäste wie Schmetterlinge und Vögel bieten Beobachtungsmöglichkeiten und fördern den direkten Kontakt zur Natur.
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Dekorativ und abwechslungsreich 

Einheimische Pflanzen können ebenso dekorativ sein wie jene aus fernen Ländern. Ihre Qualität liegt oft in einer eher zurückhaltenden Schönheit. Im Herbst präsentieren viele eine bunte Blattverfärbung und im Winter farbige Beeren oder zierende Fruchtstände. Pflanzen, die auch natürlicherweise an einem Standort vorkommen würden, harmonieren besonders bei spontanem Wuchs mit der Umgebung.
  

Naturerlebnis 

In einem naturnahen Garten gibt es zu allen Jahreszeiten spannende Beobachtungsmöglichkeiten für Gross und Klein. Der Wandel der Jahreszeiten und die Natur werden direkt erlebbar.
 

Nahrung und Lebensraum für einheimische Tiere 

Einheimische Pflanzenarten bieten im Gegensatz zu fremdländischen Gewächsen zahlreichen Tieren Lebensraum und Nahrung. Viele Insekten sind für ihre Entwicklung zwingend auf ganz bestimmte einheimische Pflanzen oder Strukturen angewiesen. Fremdländische Pflanzen können diese spezifischen Ansprüche zumeist nicht erfüllen. Viele Zuchtformen mit gefüllten Blüten produzieren keinen Nektar und keine Pollen mehr und bieten den Insekten keine Nahrung. Ein Garten, in dem die Insekten fehlen, ist auch für viele andere Tierarten unattraktiv. Abwechslungsreiche Gärten mit grosser Strukturvielfalt bieten unter Steinen und Wurzeln, in Asthaufen, Laub und hohlen Stängeln vielen Tieren Verstecke und Überwinterungsplätze.   Hohes Potenzial im Siedlungsgebiet  Das Siedlungsgebiet weist durch seine kleinräumige Struktur ein hohes Potenzial als Lebensraum für einheimische Pflanzen und Tiere auf, ganz im Gegensatz - und dies mag überraschen - zu manchen Landwirtschaftsgebieten. Dieses Potenzial wird im naturnahen Garten ausgenutzt.
  

Vernetzung mit der umgebenden Landschaft 

Pflanzen, die auch in der benachbarten Landschaft natürlicherweise vorkommen, ermöglichen den auf ihnen lebenden Tieren einen Austausch zwischen Siedlung und Umgebung. Man spricht von "ökologischer Vernetzung".
 

Geringer Pflegeaufwand 

Da einheimische Pflanzen an Klima und Boden angepasst sind, brauchen sie keine intensive Pflege. Auf Dünger und Pestizide kann ganz verzichtet werden, bewässern ist nur in besonders trockenen Sommern notwendig. Im Winter ertragen einheimische Pflanzen Frost, sodass ein unattraktives Einpacken nicht notwendig ist.
 

Preiswert 

Einheimische Gehölze gehören zumeist zu den unteren und mittleren Preisklassen. Standortgerecht gezogene, einheimische Wildstauden kosten auch in Bio-Qualität nicht mehr als herkömmlich produzierte Massenware. Für die Anpflanzung von Hecken eignet sich unter Umständen auch preiswerte Forstware. Der Einsatz von teuren Hilfsstoffen erübrigt sich im naturnahen Garten.
 

Förderung von Nützlingen 

Das enge Beziehungsgeflecht zwischen einheimischen Pflanzen und Tieren beeinflusst das Kräfteverhältnis zwischen Schädlingen und Nützlingen positiv.

Weitere Informationen.

Adresse

Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft,
Natur und Ernährung
Ebenrainweg 27
4450 Sissach

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Tel. 061 552 21 21
Fax 061 552 21 55

 
Telefonzentrale
07.45 - 11.45 und 13.30 - 16.30 Uhr

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