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Häufige Gäste

Bedrohte Tiere und Pflanzen wie Laubfrosch, Hirschkäfer oder Orchideen lassen sich nicht in Gärten ansiedeln. Deren Lebensräume müssen durch aktive Naturschutzbemühungen erhalten und erweitert werden. Erstaunlich und erfreulich ist es dagegen, wie häufig und zielsicher manch ungewöhnliche und attraktive Tierart selbst kleinste Flächen naturnaher Gärten aufsucht. Einige häufige Gäste im naturnahen Garten werden hier vorgestellt.

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Der Distelfink ist ein Körnerfresser, der durch stehen gelassene Samenstände, beispielsweise der Wilden Karde, angelockt wird und deshalb auch im Winter in Gärten beobachtet werden kann.

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Die Gartenspitzmaus ist ein mit dem Igel verwandter Insektenfresser. Sie jagt in der Krautschicht des Gartens eifrig Schnecken, Asseln, Spinnen und Insekten. Zur Überwinterung ist sie auf Kompost- oder Laubhaufen oder ähnliche Verstecke angewiesen.

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Die Blindschleiche ist eine völlig harmlose Verwandte der Eidechsen. Wenn sie von einem Feind ergriffen wird, kann sie den Schwanz an einer vorgebildeten Bruchstelle abwerfen. Sie jagt in der Laubstreu versteckt Schnecken, Würmer und Insekten.

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Der Bergmolch ist nur zur Laichzeit auf Tümpel und Weiher angewiesen. Sonst lebt er oft weitab von Gewässern und versteckt sich unter Steinen und Holz auch gerne in Gärten, wo er wie die Blindschleiche Kleintiere des Bodens frisst.
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Der Schwalbenschwanz ist als grün-schwarz geringelte Raupe wie auch als erwachsener Schmetterling eine prächtige Erscheinung. Er kann im naturnahen Garten durch das Angebot an Doldenblütlern wie beispielsweise Möhre, Dill oder Fenchel gefördert werden.

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Der Hauhechelbläuling ist im naturnahen Garten an trockenwarmen Stellen anzutreffen. Seine kleine, grüne Raupe ernährt sich von gelb blühenden Kleearten wie Wund- und Hufeisenklee.
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Der Zitronenfalter ist einer der langlebigsten Schmetterlinge. Er überwintert als erwachsenes Tier, um sich in den ersten warmen Frühlingstagen zu paaren. Die Raupe lebt nur auf Kreuzdorn und Faulbaum.
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Das Taubenschwänzchen fällt durch seinen kolibriartigen Schwirrflug auf, während dem es Blütennektar sammelt. Es gehört zu den wenigen tagaktiven Schwärmern, seine nachtaktive Raupe benötigt Labkraut, welches in mageren Wiesen vorkommt.

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Die Wespenspinne ist eine unserer farbenprächtigsten Spinnen, die im Garten nur in ungestörten Staudensäumen vorkommt. Bei Störung versetzt sie ihr kunstvoll gebautes Netz in heftige Schwingung, um den Zugriff eines Fressfeindes zu erschweren.

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Das Grüne Heupferd besiedelt gerne gehölzreiche Gartenbereiche, wo es Insekten frisst. Der laut schwirrende Gesang ist bis weit in die Nacht hinein hörbar. Die im Boden abgelegten Eier benötigen mindestens anderthalb Jahre zur Entwicklung.

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Die völlig harmlose Feuerwanze warnt mit ihrem Farbmuster vor ihrer Bitterkeit. Besonders nach der Überwinterung findet man sie in grosser Zahl am Boden, wo sie abgefallene Samen aussaugt.
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Die Gartenhummel besucht gerne Lippenblütler wie Goldnessel und Salbei. Die pelzigen Hummeln können auch bei Nässe und - im Unterschied zu den Bienen - bei tieferen Temperaturen fliegen und sind deshalb wichtige Blütenbestäuber.

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Die Sandbiene gräbt ihre bleistiftdicken, senkrechten Brutröhren in sandige Böden. Sie versorgt ihre Brut ausschliesslich mit Weidenpollen.
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Die Gartenameise ist trotz ihrer hoch entwickelten, unterirdischen Stadtbauten nicht überall beliebt. Sie spielt jedoch im ökologischen Gefüge des Gartens eine wichtige Rolle und lockt gelegentlich den ameisenfressenden Grünspecht in die Gärten.

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Die engerlingsartige Larve des Rosenkäfers profitiert von Komposthaufen. Der prächtig metallischgrüne Käfer besucht gerne Doldenblüten und überrascht mit seinem schnellen Flug.
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Die Larve des Pinselkäfers entwickelt sich in morschem Holz. Der erwachsene Käfer besucht gerne Blüten von Thymian und Wildrosen.

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