Slow Water

"Slow Water" für unsere Kulturlandschaft

Mit Retentionsmassnahmen Regenwasser nutzen und Erosion vermeiden

Grafik Slow Water Toolbox
Bild Legende:

Herausforderung: Trockenheit und Erosion durch schnelles Abfliessen von Wasser vernichten Ernten und Land

Der Klimawandel bringt zunehmend Wetterextreme wie Hitze, Trockenheit und Starkniederschläge. Für viele Landwirtschaftsbetriebe wird die Wasserversorgung zu einer grossen Herausforderung, sei es für die Pflanzenproduktion oder für die Tierhaltung. Zudem wird das Wasser in den Gemeinden während den Sommermonaten zunehmend knapp.

Das Projekt «Slow Water» setzt genau dort an: In den Pilotregionen Oberbaselbiet, Moostal Riehen sowie Luzern-West sollen betriebsindividuelle, einzugsgebietsbezogene Retentionsstrategien in Zusammenarbeit mit Gemeinden und ihren Landwirtinnen und Landwirten entwickelt und auf deren Wirkung überprüft werden.

Was sind die Ziele des Projekts «Slow Water»?

  • Langfristiger Erhalt der Ertragsfähigkeit im Pflanzenbau und in der Tierhaltung
  • Reduktion des Wasserbezugs der Landwirtschaft
  • Verlangsamter Abfluss und verstärkte Speicherung von Regenwasser
  • Verhinderung von Erosion
  • Beitrag zur Sicherstellung der Wasserversorgung von Gemeinden
  • Beitrag zum Schutz der Gemeindeinfrastrukturen und Privatbauten vor Überschwemmungs- und Hochwasserschäden

Termine und Information

Projektstart: Januar 2024

Infoblatt zum Projekt "Slow Water" für unsere Kulturlandschaft

Informationsanlass 26. Februar 2024

Zum Projektstart von Slow Water fand am Montag, 26. Februar 2024 in Rünenberg ein Informationsanlass für alle interessierten Landwirtschaftsbetriebe sowie Vertretungen der teilnehmenden Gemeinden statt.

Projektperimeter:

  • Anwil, Buckten, Känerkinden, Kilchberg, Läufelfingen, Oltingen, Rümlingen, Rünenberg, Wenslingen, Wittinsburg, Zeglingen
  • Moostal, Riehen

Folien des Informationsanlasses

 

Ein erster Informationsanlass fand am 23. Januar 2023 in der Aula Ebenrain statt:

Folien des Informationsanlasses