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PRE "Genuss aus Stadt und Land"

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Die Landwirtschaft beider Basel setzt immer mehr auf qualitativ hochstehende Regionalprodukte. Stark sind hiesige Bäuerinnen und Bauern im Produzieren von Spezialkulturen wie Steinobst und Beeren oder in Gemüsespezialitäten, von Feldgemüse bis Mikrogemüse aus dem Gewächshaus. Auch die Milch- und die Fleischproduzenten setzen auf Qualität, Nachhaltigkeit und Genuss. Das zeigt sich unter anderem an der wachsenden Käsekultur und den zahlreichen Produzenten mit Fleisch-Direktvermarktung. Ein weiteres Erfolgsbeispiel ist die Renaissance von Getreidespezialitäten wie Dinkel und Emmer.

Die Konsumentinnen und Konsumenten entdecken immer mehr den Wert und den Genuss der Regionalprodukte. Deshalb setzen auch immer mehr regionalen Verarbeitungs-, Handels und Gastronomiebetriebe auf regionale Zutaten. Diese Stärken und Chancen gilt es, erfolgreich zu nutzen und am Markt zu kommunizieren.

Eine Marke für Landwirtschaft, Verarbeitung und Gastronomie

Im Zuge von Liestal als Schweizer Genussstadt 2016 haben deshalb die Stadt Liestal, Baselland-Tourismus und das Landwirtschaftliche Zentrum Ebenrain die Marke „Genuss aus Baselland“ ins Leben gerufen. Die Marke kommuniziert die Vielfalt und die Stärken der hier erzeugten Produkte. Das Logo mit dem Teller, dem Baselbieterstab, der Heugabel und dem Holzlöffel symbolisiert die Zusammenarbeit zwischen Bauern, Verarbeiter, Gastronomen und Konsumentinnen in unserer Region. Ziel ist, den Absatz der landwirtschaftlichen Erzeugnisse zu stärken und die Wertschöpfung in der Region zu erhöhen. Davon sollen möglichst viele der rund 900 Bauernbetriebe beider Basel profitieren. Dank dem Label wird das Bewusstsein der Konsumenten für die regionale Herkunft und die Arbeit der hiesigen Betriebe gestärkt.

Im Frühjahr 2017 schlossen sich die Träger zusammen mit dem Bauernverband beider Basel (BVBB) und dem Bäuerinnen- und Landfrauenverein beider Basel (BLVBB) zu einer IG als Trägerin der Regionalmarke „Genuss aus Baselland“ zusammen. Im März 2018 hat die IG beschlossen, den Perimeter der Marke zu erweitern. Damit verbunden ist erstens der Entscheid der IG, das Basler Amt für Umwelt und Energie sowie die Basler Stadtentwicklung in die Trägerschaft der Marke aufzunehmen. Zweitens haben die Träger entschieden, ihre IG und die Marke auf „Genuss aus Stadt und Land“ umzubenennen.

Mehr Schub mit PRE

Die IG initiierte im Frühjahr 2017 ein Projekt zur regionalen Entwicklung (PRE) mit dem Titel "Genuss aus Stadt und Land". Am 21. September 2017 hat das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) die Projektskizze für die Vorstudie genehmigt und einen Beitrag für die Erarbeitung der Vorstudie gesprochen. Im Herbst 2018 hat die Grundlagenetappe gestartet und wird bis voraussichtlich Mitte 2020 dauern. In dieser Phase geht es nun darum, die Teilprojekte genauer auf Marktbedarf und Nachhaltigkeit zu analysieren und die Projekte genau zu planen. Ziel dieser Abklärungen und Investitionen ist es, die Chancen eines PRE möglichst erfolgreich zu nutzen und gleichzeitig auch die damit verbundene Arbeit und den Investitionsbedarf möglichst realistisch zu planen

Gemeinschaftliche und individuelle Ziele

Die Projektinitiantinnen und -initianten wollen mit dem PRE die Regionalmarke weiterentwickeln und vor allem den Nutzen eines geeinten, starken Marktauftritts einem weiten Kreis von Produzenten und Lebensmittelherstellern zugänglich machen. Gemeinschaftliches Ziel für das gesamte PRE ist, die Wertschöpfung von Landwirtschafts- und Verarbeitungsbetrieben sowie von Tourismus und Gastronomie in der Region zu steigern und von Synergien zu profitieren. Um dieses Ziel zu erreichen, unterstützt das PRE Teilprojekte verschiedenster Träger, welche individuelle Produkte und Dienstleistungen im Rahmen der Regionalmarke entwickeln und anbieten wollen. Die Teilprojekte gliedern sich in vier Handlungsfelder:

  1. Logistik, Supply Chains und Marketing
  2. Regionale Rohstoffverarbeitung und Qualität und Vielfalt der Regionalprodukte
  3. Agrotourismus und Gastronomie
  4. Sensibilisierung, Bildung, Brückenbau

Grundlagenetappe

Das PRE ist seit Oktober 2018 in der Phase der Grundlagenetappe, welche voraussichtlich bis Mitte 2020 dauern wird. In dieser Phase werden die Teilprojekte nun genau analysiert, die Finanzierung jedes Teilprojektes muss von den Teilprojektträgerschaften gesichert werden und Marktbedarf und Nachhaltigkeit der geplanten Investitionen müssen glaubhaft dargelegt und geprüft werden. Nach Abschluss der Grundlagenetappe folgt die Umsetzungsphase, in welcher dann die Investitionen getätigt und die Projektideen umgesetzt werden. Die Umsetzungsetappe dauert voraussichtlich von 2020 bis 2025.

Informationen zu PRE

Mehr Information zu den Projekten zur regionalen Entwicklung (PRE-Projekte) finden Sie auf der Webseite des Bundesamtes für Landwirtschaft.

 Für Auskunft zum PRE "Genuss aus Stadt und Land" wenden Sie sich bitte an Frau Johanna Gysin, Tel. 061 552 21 37 oder johanna.gysin@bl.ch.

Weitere Informationen.

Adresse

Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft,
Natur und Ernährung
Ebenrainweg 27
4450 Sissach

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Tel. 061 552 21 21

 
Telefonzentrale
07.45 - 11.45 und 13.30 - 16.30 Uhr

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