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Meliorationen

Muster Unterhaltsreglement

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Auf Wunsch verschiedener Gemeinden hat das Ressort Melioration ein Musterreglement für den Betrieb und Unterhalt von kulturtechnischen Bauten und Anlagen wie Wege oder Drainagen erstellt. Einwohner- wie auch Bürgergemeinden können damit Rechte und Pflichten, Zuständigkeiten und die Finanzierung regeln.

Das Reglement kann gemeindespezifisch angepasst werden. Gerne bieten wir Unterstützung dabei oder stehen bei Fragen zur Verfügung.

Muster-Unterhaltsreglement

 

Naturschutzfachliche Bewertung von Meliorationen

Publikation "Naturschutzfachliche Bewertung von Meliorationen"
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Unter Mitwirkung des Ressort Melioration des LZE ist eine Methode zur naturschutzfachlichen Bewertung von Flurneuordnungen und Meliorationen entwickelt worden. Diese neue Methode wurde nun publiziert.

Publikation "Naturschutzfachliche Bewertung von Flurneuordnungen und Meliorationen"

 

Informationstagung Wegunterhalt

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vom 15. September 2015 in Brislach 

Folien der Informationsveranstaltung

Broschüre "Unterhalt von landwirtschaftlichen Güterwegen" 
  

Tätigkeit des Ressort Melioration

Bodenverbesserungen, auch Meliorationen genannt, sind Verfahren oder Massnahmen, welche es erlauben:

  • Nutzungsentflechtungen in Gemeinden durchzuführen
  • Grundeigentum neu zu ordnen
  • Rechtssicherheit für die Bodennutzung und den Grundstückhandel zu schaffen
  • Infrastrukturen für die Landwirtschaft, die Raumplanung und den Natur- und Landschaftsschutz bereitzustellen
  • weitere raumwirksame Tätigkeiten zu planen und zu realisieren
  • Wiederherstellung und Sicherung von kulturtechnischen Bauten und Anlagen nach Naturereignissen (siehe Naturgefahren )

Wir unterstützen Interessierte und Beteiligte bei der Initiierung solcher Meliorationsvorhaben im Kantons Baselland, klären die Subventionsansprüche und koordinieren das entsprechende Verfahren. Bei der Projektierung und Umsetzung der Meliorationsmassnahmen beraten wir in fach- und verfahrenstechnischen Fragen, übernehmen die verwaltungsseitige Verfahrenskoordination und achten auf die Einhaltung der rechtlichen Bestimmungen.
  
Meliorationen betreffen vor allen das Gebiet ausserhalb der Bau- bzw. Siedlungsgebiete. Sie werden je nach Umfang der Massnahme unterschieden in:

  • einzelbetriebliche Massnahmen
  • gemeinschaftliche Massnahmen (mehrere betroffenen Landwirtschaftsbetriebe), oder
  • umfassende gemeinschaftliche Massnahmen: klassische Gesamtmelioration oder Felderregulierung, häufig über ganze Gemeinden
       

Zeitgemässe Meliorationen

Zeitgemässe Meliorationen bieten die Chance für Landwirtschaftsbetriebe und die lokale Bevölkerung, ihren Lebens-, Erholungs- und Arbeitsraum gemeinsam zu planen, zu gestalten und auf die Zukunft auszurichten. Die an einer Melioration beteiligten Gemeinden, Landwirtschaftsbetriebe, Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer sowie Organisationen vertreten ihre Interessen grundsätzlich selbst. Die Beteiligten legen die Projektziele fest und stimmen sie ab auf die Vorgaben von Bund und Kanton.
Das Meliorationsverfahren ist - auch bei kleinräumigen Projekten - das geeignete Instrument, verschiedene private und öffentliche Interessen aufeinander abzustimmen, gemeinsam getragene Massnahmen zu planen und diese zu verwirklichen. Es bewährt sich insbesondere in Landwirtschaftsgebieten bei der

  • Förderung und Stärkung der Landwirtschaftsbetriebe
  • gezielten Gestaltung von Naherholungsgebieten
  • ökologischen Aufwertung von Landschaften
  • Vernetzung naturnaher Lebensräume
       

Unser Zielpublikum

  • Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter
  • Bewirtschafter und Bewirtschafterinnen
  • Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer 
  • Organisationen der Landwirtschaft, des Landschafts-, Natur- und Umweltschutzes
  • weitere interessierte Einzelpersonen und Organisationen

Haben Sie Fragen zu Gestaltungsmöglichkeiten Ihres Umfeldes wie:
  • Wie passt man verschiedene Nutzungen von Grundeigentum neuen Bedürfnissen an?
  • Wie lassen sich bestehende Erschliessungen (Wege, Wasserhaushalt usw.) optimieren oder kostengünstig und fachgerecht unterhalten?
  • Wie schafft man Strukturen für Naherholungsgebiete?
  • Wie lassen sich Waldränder und Landschaften ökologisch aufwerten oder naturnahe Flächen miteinander vernetzen?
  • Wie bereinigt man mit beschränkt dinglichen Rechten belastetes Grundeigentum?
  • Welche finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten bestehen für die angestrebten Massnahmen?

Dann wenden Sie sich an uns. Wir beraten Sie gerne. Falls wir nicht zuständig sein sollten, weisen wir Sie an die richtigen Stellen weiter.


Weitere Informationen.

Adresse

Landwirtschaftliches Zentrum Ebenrain
Ebenrainweg 27
4450 Sissach

Lageplan
 
Tel. 061 552 21 21
Fax 061 552 21 55

 
Telefonzentrale
07.45 - 11.45 und 13.30 - 16.30 Uhr

Kontaktstellen

Kontaktpersonen

Christian Kröpfli
Barbara Meier

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