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die Ebenrainköchin empfiehlt ...

In monatlicher Abfolge stellt ihnen die Ebenrainköchin feine Rezepte aus der Ebenrainküche vor:
  

Juni 2019: Zander mit Fenchel und Tomaten

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Der Zander hat nicht nur wenig und gut sichtbare Gräten, er ist auch ausgesprochen fein zum Essen. Falls Sie normalerweise keinen Fisch mögen, könnten Sie am Zander Gefallen finden. Sein weisses Fleisch ist mager und hat geschmacklich etwas vom Hecht, aber es ist deutlich frischer und saftiger. Zander lässt sich ganz einfach braten, dünsten oder backen.

Ein frischer Fisch hat keinen sehr ausgeprägten Geruch und riecht angenehm. Manchmal kann er leicht an Algen erinnern. Die Finger davon lassen sollten sie, wenn er „nach Fisch“, sauer oder sogar nach Ammoniak riecht. Filets müssen glänzen und einen leichten Schimmer haben. Matt oder farblos dürfen sie nicht sein. Beim frischen Frisch ist das Fleisch fest, weiss oder rosa mit perlmuttartigem Schimmer. Der verdorbene Fisch zerfällt leicht und ist rot oder braun gefleckt.

Probieren Sie doch wieder einmal ein Fischrezept aus – wenn möglich mit Fisch aus der Region. Wie zum Beispiel unser feines und einfaches Monatsrezept mit saisonalen Zutaten. Dieses und weitere Rezepte finden Sie auf unserem  Rezeptportal https://ebenfein.bl.ch.

Mai 2019: Spargel-Kernotto

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Spargelduft liegt in der Luft

Mehrere Aromastoffe im Spargel sind schwefelhaltig. Dominierend ist darunter die Asparagusinsäure. Diese Säure ist einerseits für den beissenden Geruch verantwortlich, welcher leicht erraten lässt, was heute zu Mittag oder Abend gegessen wurde. Andererseits ist sie harntreiben und lässt uns nach dem Spargelessen ziemlich rasch auf die Toilette gehen.

Verantwortlich für diesen Effekt ist ein Enzym, welches die Asparagusäure in schwefelhaltige Stoffe zersetzt. Schwefel – das ist ja bekannt – riecht ziemlich speziell. Es gibt Menschen, welche dieses Enzym nicht haben. Die Säure wird somit auch nicht zersetzt und daher gibt es auch keinen schwefeligen Geruch beim Toilettengang. Dann gibt es auch noch diejenigen Menschen, welche den Geruch ganz einfach nicht riechen können wegen einer Mutation im Gen eines spezifischen Geruchrezeptors.

Krank oder vergiftet ist ganz sicher niemand, weil es nach dem Spargelverzehr schwefelig riecht. Ganz im Gegenteil. Spargel ist bekannt für seine wertvollen Inhaltsstoffe wie Eisen, Kalium, Magnesium oder Betacarotin und Nahrungsfasern.

April 2019: Bärlauch-Lasagne

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Bärlauch – der dufte Frühlingsbote

Mit Bärlauch lassen sich viele aromatische Gerichte zaubern. Frisch und selber gepflückt schmeckt er am besten.

Achtung vor der Verwechslung mit giftigen Pflanzen
Der intensive knoblauchartige Geruch lässt Bärlauch im Wald leicht finden. Vom Aussehen her ähnelt er dem Maiglöckchen und der Herbstzeitlosen welche aber giftig sind. Deshalb ist es wichtig die besonderen Merkmale zu kennen:

Bärlauch: Elliptische Blätter mit einem Stiel, charakteristischer Knoblauchgeruch, zwei Blätter pro Pflanze welche einzeln aus dem Boden treiben, weisse Blüten wachsen im späten Frühling doldenförmig
 
Herbstzeitlose: Lanzenförmige Blätter ohne Stiel, geruchlos, drei bis vier fleischige Blätter pro Stängel welche diese tulpenartig umfassen, blüht erst im Herbst (violette Blüten)

Maiglöckchen  («Maieriesli»): Elliptische Blätter, geruchlos, zwei bis drei Blätter umfassen den Stängel ähnlich wie bei der Herbstzeitlosen, mehrere kleine, weisse Blüten hängen vom Blütenstiel

März 2019: Linsen-Griess-Schnitten an Steinpilzsauce

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Griess ist ein Getreideerzeugnis wie Schrot, Mehl, Kleie, Grütze, Graupen oder Getreideflocken. Getreideerzeugnisse gehören zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln weil sie sehr nährstoffreich und preiswert sind. Griess hat einen hohen Eiweissgehalt und liefert viel Mangan und Phosphor aber wenig Nahrungsfasern.
Der körnige Griess wird durch Mahlen von Hartweizen oder auch Mais und anderen Getreidesorten wie Buchweizen, Gerste oder Hafer hergestellt. Je nach Einstellung der Mühle entsteht feiner, mittlerer oder grober Griess. Ihre Farbe reicht von weiss, gelblich bis hin zu leicht hellbraun. Für die Herstellung von Vollkorngriess wird das ganze Mehl genutzt und ist somit reich an Nahrungsfasern.
Neben Hartweizengriess gibt es auch Weichweizengriess. Dieser nutzt man in der Küche zum Kochen von Süss- und Breispeisen wie zum Beispiel Griessköpfli und er ist auch als Babynahrung geeignet. Aus Hartweizen entstehen vor allem Teigwaren und eben Griesse für herzhafte und deftigere Mahlzeiten, wie in unserem Monatsrezept. Die Ebenrainköchin wünscht en Guete.

Februar 2019: Randen-Wirz-Buddha-Bowl

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Buddha Bowl – gesund, rund und ausgewogen
Warum die trendig, bunten Gerichte „Buddha Bowls“ genannt werden, ist nicht so eindeutig. Denn sie haben wenig mit dem Buddhismus zu tun. Die naheliegende Erklärung für die Namensgebung ist, dass die Bowls aussehen wie der runde Bauch des Buddhas. Meistens sind die Schalen randvoll gefüllt, oder der Inhalt weist sogar eine leichte Wölbung über den Rand der Schale auf. Die Buddha Bowls setzen sich aus einer nahrhaften Stärkebeilage, einer Proteinquelle, Gemüse, Saucen und Nüsse oder Samen zusammen. Eine Schale mit allem was unser Körper braucht. Die Ebenrainköchin wünscht „en Guete“

Januar 2019: Kürbis-Hackfleisch-Pie

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Kürbis mal anders!
Meistens wird Kürbis als Suppe zubereitet. Es gibt aber noch viele weitere Arten, um das farbenfrohe Wintergemüse zu verarbeiten. Kürbis eignet sich hervorragend als Backzutat in süssen und pikanten Gebäcken. Er verleiht diesen Feuchtigkeit und einen überraschenden Farbtupfer. In Kombination mit dem knusprigen Kuchenteig und dem Hackfleisch vermag dieser Pie sogar Kürbis- Kritiker zu überzeugen. Ein wunderbar wärmendes Menu für kalte Wintertage.  

Weitere Informationen.

Adresse

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