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Herdenschutz

Kantonaler Herdenschutz

Die heimischen Grossraubtiere finden auch im Kanton Basel-Landschaft geeigneten Lebensraum. Der Luchs ist schon seit langem wieder im Baselbiet zu Hause und lebt hier, insbesondere im Hinblick auf die Nutztierhaltung, eher unauffällig. Beim Wolf ist das Konfliktpotential jedoch grösser. Seine Präsenz kann nennenswerte Schäden im Nutztierbestand zur Folge haben. Denkbar ist, dass bereits Einzeltiere durch den Kanton Basel-Landschaft gestreift sind. In der weiteren Region gab es bereits bestätigte Sichtungen. Die Wahrscheinlichkeit, dass einzelne Wölfe auch im Baselbiet auftauchen nimmt zu. Durchziehende Wölfe können Schäden am Nutztierbestand verursachen. Weil dieser Umstand zu Verunsicherung führen kann, ist der Kanton auf das Erscheinen des Wolfes vorbereitet.

Der Herdenschutzberater am Ebenrain unterstützt NutztierhalterInnen bei Bedarf mit Beratungen und Informationen. Detaillierte Informationen stellt auch der Herdenschutz Schweiz zur Verfügung. Für Notsituationen steht zur Überbrückung ein Notfallset mit Zaunmaterial, Blinklampen und Flatterbänder zur Verfügung. Dieses ist am Ebenrain stationiert.

Ihr Herdenschutzberater:      
Fabian Dettwiler
061 552 21 54
fabian.dettwiler@bl.ch

SMS Warndienst

Um bei erhöhter Gefahr durch Wölfe die betroffenen NutztierhalterInnen zeitnah informieren zu können, haben sich der Herdenschutz und die Jagd- und Fischereiverwaltung am Ebenrain dem SMS-Warndienst des Kantons Solothurn angeschlossen. Somit steht der Warndienst auch den NutztierhalterInnen in den Kantonen beider Basel zur Verfügung.

SMS-Warndienst wird wie folgt gestartet:

Senden Sie eine SMS mit dem Inhalt "Start Wolf" an die Nummer 079 807 10 22. Ihre Anmeldung wird anschliessend bestätigt. Wird ein Wolf in den Kantonen BL, BS oder SO gesichtet, erhalten Sie eine entsprechende Nachricht auf Ihr Mobiltelefon.

Der Warndienst ist für die NutztierhalterInnen bis auf weiteres kostenlos.

Falls Sie den Dienst nicht mehr benötigen, kann dieser jederzeit abbestellt werden. Senden Sie dann einen SMS mit dem Inhalt "Stop Wolf" an die oben genannte Nummer.

Was tun bei Nutztierrissen?

  • Schadensmeldung
    Kontaktieren Sie bei Feststellung sofort die Jagdverwaltung.
    Das gerissene Tier nicht verschieben, keine Spuren verwischen!
    An Wochenenden und Feiertagen nehmen Sie bitte mit der Kantonspolizei – Tel 117 Kontakt auf. Diese wird Sie mit den zuständigen Fachpersonen verbinden
  • Begutachtung
    Das Gutachten wird durch die Jagdverwaltung erstellt.
  • Entschädigung
    Der Eigentümer liefert alle Informationen zum Tier für die Entschädigung des Schadens.
    Es gelten die Richtwerte der nationalen Zuchtverbände.

Kontakt:
Amt für Wald beider Basel
Jagd und Fischerei
Ebenrainweg 25
4450 Sissach
Telefon 061 552 56 59
Telefax 061 552 69 88
E-Mail: jagdundfischerei@bl.ch

Weitere Informationen.

Adresse

Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft,
Natur und Ernährung
Ebenrainweg 27
4450 Sissach

Lageplan
 
Tel. 061 552 21 21
Fax 061 552 21 55

 
Telefonzentrale
07.45 - 11.45 und 13.30 - 16.30 Uhr

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