Häufig gestellte Fragen

Es gelten sämtliche Sparprodukte eines anerkannten, schweizerischen Finanzinstituts als «Sparkonto», welche zum Zweck des erstmaligen Baus oder Erwerbs von selbst genutztem Eigentum eröffnet wurde.

Als anerkannte Finanzinstitute gelten sämtliche von der eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA bewilligten Institutionen. Diese finden Sie unter folgender Seite.

Ja, es gibt wenig Einschränkungen für Sparprodukte. Das Konto muss sich dafür eignen, Sparkapital anzusparen, welches das Ziel hat, Wohneigentum zu erwerben.

Wenn diese dem Zweck, Wohneigentum zu erwerben, dienen, dann ja.

Das Sparkonto muss einen Saldo von mindestens 50'000 Franken aufweisen, damit ein Gesuch für eine Bausparprämie eingereicht werden kann.

Es besteht eine Mindestspardauer von 5 Jahren.

Nein, auf dem Sparkonto kann so viel Geld wie gewünscht angespart werden. Die Bausparprämie ist aber nach oben begrenzt.

Nein – da Sie frei darüber verfügen können, gelten sie als «Vermögen» und sind als solche zu versteuern resp. können nicht steuerlich abgezogen werden.

Es besteht eine Maximalspardauer von 10 Jahren.

Die Sparrücklagen müssen innerhalb von 3 Jahren nach Ablauf der maximalen Spardauer von 10 Jahren zweckgemäss verwendet werden.

Sie haben für den Bau/die Objektsuche drei Jahre Zeit (Differenz zwischen max. Spardauer (10 Jahre) und Gesuchzeitpunkt 13 Jahre)). Das KIGA muss spätestens nach 13 Jahren nach Eröffnung des Sparprodukts ein Bausparprämiengesuch erhalten. Dies kann nur gestellt werden, wenn das Eigentum zum Zeitpunkt des Gesuchstellens bezogen wurde. Falls diese Bedingung nicht erfüllt wird, haben Sie keinen Anspruch auf die Bausparprämie.

Das Wohnbauförderungsgesetz bezweckt die Förderung von Wohnraum im Kanton Basel-Landschaft für Bevölkerungskreise in bescheidenen und mittleren finanziellen Verhältnissen. Aus diesem Grund sieht das Gesetz Einkommens- und Vermögenslimiten vor, die nicht überschritten werden dürfen.

Die Einkommens- und die Vermögenslimite liegen bei je 150'000 Franken.

Es ist das Zwischentotal der Einkünfte (Ziff. 399) im gemeinsamen Haushalt gemäss definitiver Steuerveranlagung im Abschlussjahr des Sparvertrags zu deklarieren.

Es sind sämtliche Vermögenswerte im gemeinsamen Haushalt zu deklarieren gemäss definitiver Steuerveranlagung (Ziff. 855) im Abschlussjahr des Sparvertrags.

Als Haushalt gilt die Gesamtheit aller Bewohnerinnen und Bewohner, die unabhängig von Zivilstand und Lebensform in derselben Wohneinheit leben (Familienhaushalt und Einpersonenhaushalt). Wohngemeinschaften fallen nicht darunter. Als Kinder gelten sowohl leibliche als auch Stief- und Adoptivkinder.

Die Einkünfte von im gemeinsamen Haushalt lebenden minderjährigen Kindern und von Kindern in Ausbildung bis zum vollendeten 25. Altersjahr werden nicht angerechnet. Im Übrigen werden Einkommen und Vermögen von im gemeinsamen Haushalt lebenden Kindern in die Berechnung miteinbezogen.

Nein, eine Bausparprämie wird nur ausgerichtet für den erstmaligen Bau oder Erwerb von Wohneigentum. Zudem muss das geförderte Wohneigentum selbst genutzt sein.

Nein. Eine Bausparprämie wird nur einmal pro Haushalt gewährt.

Liegen zwei Sparverträge vor, sind für die Berechnung der Bausparprämie die höheren Sparrücklagen massgebend.

Die Höhe der Bausparprämie ist abhängig vom angesparten Kapital. Die Bausparprämie beträgt 20 % der Sparrücklagen bzw. maximal 25'000 Franken. Somit wird ein Sparbetrag bis 125'000 Franken vom Kanton Basel-Landschaft mit einer Prämie unterstützt.

Das Wohneigentum muss im Kanton Basel-Landschaft liegen.

Nach Einzug in das selbst genutzte Wohneigentum ist ein Gesuch um Auszahlung der Bausparprämie einzureichen.

Das Gesuch ist beim KIGA Baselland einzureichen

Dem Gesuch mit Meldung der Eröffnung des Sparkontos sind der notariell beglaubigte Kaufvertrag sowie der Sparkontoauszug per Abschluss des Kaufvertrages beizulegen. Beim Gesuch ohne Meldung müssen zusätzlich der Vertrag über den Abschluss des Sparkontos und die def. Steuerveranlagung des Abschlussjahres des Sparkontos beigelegt werden.

Neu eröffnete Sparkonti, welche mit dem Zweck, Wohneigentum zu erwerben, eröffnet wurden, sind innert Monatsfrist dem KIGA Baselland zu melden. Dies können Sie hier erledigen.

Die erworbenen Räumlichkeiten müssen selbst genutzt werden (keine Untervermietung an Dritte). Ebenso dürfen die erworbenen Räumlichkeiten nur als Wohnraum genutzt werden und nicht als Verwaltungsräumlichkeiten oder zu gewerblichen Zwecken dienen.

Eine objektive Zweckentfremdung liegt vor, wenn Räumlichkeiten, welche ursprünglich als Wohnraum dienten, als Verwaltungsräume oder zu gewerblichen Zwecken genutzt werden. Von subjektiver Zweckentfremdung spricht man, wenn die Empfängerinnen oder Empfänger von kantonalen Bausparprämie die Förderbedingungen nicht erfüllen.

Handänderungen von altrechtlich geförderten Objekten sind dem KIGA Baselland anzuzeigen. Hierzu kann folgendes Formular verwendet werden. Nach neuem Recht besteht keine Meldepflicht beim Verkauf des Wohneigentums.

Das KIGA Baselland wird Zweckerhaltungskontrollen durchführen

Die Bausparprämie muss zurückbezahlt werden, sofern innerhalb von fünf Jahren ab Auszahlungszeitpunkt das selbst genutzte Wohneigentum veräussert oder zweckentfremdet wird. Zudem wird eine Bausparprämie mit Zins zurückgefordert, wenn sie zu Unrecht erwirkt worden ist oder nicht zweckgemäss verwendet wird.

Eine Rückzahlung entfällt, wenn:

  • der Verkaufserlös innerhalb eines Jahres erneut für den Erwerb oder Bau von selbst genutztem Wohneigentum im Kanton Basel-Landschaft verwendet wird, oder
  • die Veräusserung infolge Tod, Scheidung, gerichtlicher Auflösung einer eingetragenen Partnerschaft, Invalidität oder beruflich bedingtem Wohnortswechsel erfolgen muss.

Für Bausparmodelle, welche vor dem 1. Januar 2024 eröffnet worden sind, ist das alte Recht anwendbar. Ab 1. Januar 2024 gelten die Voraussetzungen nach neuem Recht, insbesondere die gesetzlichen Sparfristen und Fristen zur Verwendung der Sparrücklagen.